09234.2 colloquium -der streit um die kritik- in der primäre.

bon soir les etudiantes…

okay. ich werde mich nicht zurückhalten können und die -kritik in der primäre- wohl gleich, im anschlusz ans seminar, -aus den fingern saugen-. der drauszendurchgang zwischen dem vorderen und hinteren teil der silberlaube bietet sich grad an. donc. etudier.

habe ich an alles gedacht?

  • ein schmales ringbuch sappele -student-
  • ein kanken
  • ein 13“ macbook
  • internet in der hosentasche.
  • nochwas?
  • achja…, ein rest kaffe. kann losgehn.

bauarbeiter an der uni. nein: bauarbeiter IN die uni!

es kam die frage auf nach belangen…, genauer: -wie- fördermittelanträge zu begründen seien. im kontext des colloquiums eine eher randfrage, die mich aber hellhörig machte als ein parasit? am system frei zugänglicher bildung?

als ich vor einigen wochen nach der veranstaltung vor dem eingang -rumlungerte-, hörte ich ein angeeldertes ehepaar ca. sagen, ja…, und das alles von unsern steuergeldern. stimmt so. frage ist: ja, und? problem, du spast? deine rtl-nachrichten würde es auch nicht geben, wenn hier oder an andern unis nicht wenigstens ein paar deppen medienwissenschaften, journalismus udgl. üben würden. ich übe zumindestens, meine eigene -kritische kraft- zu nutzen, indem ich, natürlich immer noch faul-as-ass, aber wenigstens noch vor-um, die texte zur sitzung wirklich studiere. also mich bilde, oder: mir meinen anteil an bildung nehme. dreist, ohne zu bezahlen; aber dafür zahl ich auch schon steuern, is also okay, oder… oder.

zurück zu fördermitteln: wie kriegt man mehr bauarbeiter in die uni. oder erstmal: sollen mehr bauarbeiter in die uni? auszer um -ein gestell aufzureiszen-? weisznich…, würde anders werden vermutlich. härterer tonfall vielleicht auf den gängen, die mensa etwas unübersichtlicher, allgemein mehr gejohle. aber ej, das doch kein ponyhof da drauszen, wenn ihr hier fertig seid; und wer als architektin angenommen werden will, musz auch mit dem polier mal n wort reden können. echt ej…

also nochmal fördermittel. es gälte, gelder lockerzukriegen irgendwo, die es der unileitung ermöglichten, den zugang zu seminaren der breiten bevölkerung zu erleichtern. is doch schon? gasthörercard? maybe…, aber 200,- eier, wenn man nur ein seminar besuchen möchte und möglicherweise gar nicht jede woche die energie hat, zu erscheinen? soll -ich- die bauarbeiter ermuntern, es wie ich zu machen, also sich einfach -zu plazieren-? das macht glaubich keiner, der hier vorher noch nie aufgetaucht ist…, soll auch nicht ziel sein. okay, fürs erste würde es ja vielleicht auch reichen, jenen den zugang zu erleichtern, die wenigstens ein biszchen vorbildung, akademische (biographie) mitbringen. nahziel. maingoal: die feedback loop. also bildung von drauszen, von unten, von den bauarbeitern IN die uni bringen. also sie sollen wissen, also die studenten, der lehrcorpus, dasz es uns gibt und wir interessiert daran sind, uns hörbar zu machen. vielleicht werden wir ja auch längst beobachtet, klar…, arbeits/organisationspsychologen gehen in -firmen- und machen befragungen. geil. will einer richtige antworten? aber auch: will einer von uns überhaupt reden mit euch?

die schwelle ist zu hoch. ist das mein ernst? ich bin doch hier. s gibt kein problem. oder?

oder.

ich setze einmal um. kritik in der primäre. fragen -in der primäre-:

welche formalia müszte ich erkennen und innerhalb welchen systems, welchen objekts der -kritik- also, um zu kritisieren, dasz ich

die schwelle, um auf das in der uni gelehrte wissen zugreifen zu können, zu hoch finde. wirklich zu hoch? also für mich ja eigentlich nicht… deshalb:

ist kritik an dieser stelle überhaupt notwendig?

wer ist neben dem objekt überhaupt ein adressat der kritik? nicht beides dasselbe? der unibetrieb? die leitenden stellen? die studenten doch auch, oder…

was ist, wenn ich eine aufgabe habe, besides enriching myself out of the provided knowledge, mein -ouptput- IN das system? gibt es einen solchen?

denkend, dasz mein (naives fragen)

die runde, in der ich zumindest heute einen der letzten freien plätze also besetzte, in irgendeiner weise (befruchtet), sei es durch den zwang zur integration einer völlig unwissenschaftlichen perspektive, sei es durch die unterbrechung einer aus dem ruder laufenden diskussion durch meine (freie assoziation, ebenfalls unwissenschaftlich), die dann dazu führt, dasz alle kurz vergessen, was sie noch beisteuern wollten und damit raum für einen neuanfang (im gespräch) gegeben ist; denkend das also…, kann ich (hier&jetzt) nur das jetzt noch dazu beitragen, was ich, das unigelände und meine stimmung, irgendwie noch geistig tätig sein zu wollen, bevor ich nach diesem jetzt laszmarechnen 5-1900 egal jdfs. sehr langen tag, (nutzend), eben noch improvisieren kann. die andern machen wahrscheinlich aunix anderes, die hier noch in den gängen irgendwo hocken und tippen. also in der uni arbeiten, oder? habich früher nie gemacht. seminar, abnachhause, bierchen, party. okay, serious…

habich jetzt schon was beigesteuert?

weisznich. die oben angedeuteten fragen wären ja zu klären, um zu beweisen, dasz ich studiere, und nicht nur darüber rede, daszich es tue. da wär dann auch die connection zum eigentlich zwecke, zu dem ich der veranstaltung überhaupt beiwohnen wollte, bevor sie mich zu gänzlich anderen ufern trug. literatur kritisieren können, und diesmal wirklich. das war eigentlich der anfang von felskis text aus -limits of critique-, den mangel der -hermeneutics of suspicion- in den literaturwissenschaften auszumachen. ich müszte jetzt richtig arbeiten auf diesem harten steinboden, um dazu was sagen zu können. was ich verstand, war, dasz wohl der (hermeneutische verdacht) etwas ins hintertreffen gegenüber der mit allen mitteln ausgestatteten -kritik- in ihren sämtlichen erscheinungsformen geraten ist. hermeneutik habe ich bisher als die kreative erschlieszung von bedeutungszusammenhängen verstanden, die sich von kritik dadurch abgrenzt, dasz sie nur ihrer eigenen logik folgt, einer der syntax, der grammatik, der mathematischer bedingungen, die ein objekt einem, der es -aufschlieszen- will, zur verfügung stellt. kritik würde (wie oben angedeutet) immer beweggründe abseits ihrer immanenten logik suchen, nach denen sie voranschreitet; sich immer darauf verlassen, dasz die objekte und adressaten das nötige material liefern, um sie zu entwickeln. die hermeneutik ruht sich nicht auf diesen gegebenheiten aus, sondern ist nur sich selbst ihren fortgang schuldig. was ich hier mache, ist ja eben auch noch keine kritik, und ich kann nur hoffen, irgendwann einen (zirkelschlusz) zu erfahren, der mir recht oder unrecht gibt in der frage, -ob- die zugangschwelle zur uni zu hoch für bauarbeiter ist. habe ich diese frage schon gestellt? nee…, ich war mir ja noch nich mal sicher, ob -ich- sie stellen möchte. weil auch -ich- als weichei, spettat, abgebrochener…, mich hier -ohne- bauarbeiter noch ganz wohl fühle. man rennt ein biszchen in gärtnerpose rum, am liebsten hättich noch meine koppel mit messer und schere um; und wird estutmirleid sehr schnell sehr selbstbewuszt. empowerment of the arbeiterschicht. doch ein ziel? doch -auch- ein ziel.

okay. i know.

for scientific reasons the whole chose shouldve been done in english, but sorry folks, this is the silberlaube and when i was student a twenty years ago, the language in here was that of above (content.) excuse me excluding the foreign etudiantes qui parle pas lallemand. learn…, bithewai…; its mainly a dieing language of old; but primary philosophic literature was once written therein. and beautiful poetry as well. as you may have noticed.

a bit-of-work is done, isit? it is. ce post peutetre se actualise soimeme. its not yet finished… theres questions, few answeres… jaime bien de vous ecouter…

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