11215.nein danke, springer.

 

ob die verteiler noch lesen, was sie da verteilen? ja…, jeder sollte die gleichen chancen haben, an rekruten für irgendwelche “jobs” in anführungszeichen zu kommen. hier jedoch haben wir es mit einem format zu tun, das eigentlich von der uni verhindert werden sollte, wenn sie hinter dem steht, was gelehrt wird.

das (format) ist nicht nur gänzlich unformatiert, es ist auch gänzlich uninformativ und hat mit der vorgetäuschten “bildung” sehr wenig zu tun. nicht nur, dasz sich in jedem (gerade wahllos gelesenen) eingestellten beitrag, (die immerhin zur wissenvermittlung gedacht sind, wenn ich den startup richtig verstehe) fehler finden lassen; die anpassung des frontend (sollte die aufgabe der absolventen nicht darin bestehen, dieses zu beheben) an ein handelübliches format wie “tablet” ist ein schlechter witz, also es gibt keine anpassung. auf dem telefon mag man glücklich werden, die weiterleitung (von den beiträgen aus) auf “internetseiten” (innerhalb eines frames) die überhaupt also gar keine anpassung an dieses format vorgenommen haben, zu genieszen. mir machte es jdfs. keinen spasz, den “content” (auf den man als content-manager keinen einflusz hat, nestcepas? man ist also nur dafür verantwortlich, den stuss zu veröffentlichen, für den die kreativen werbetexter gerade noch (in den leseempfehlungen) angestrengt haben, die verlagsankündigungen zu kopieren und mit ein paar stets gleichen phrasen zu umranden, die vielleicht die omma noch und das junge springerpublikum, aber jdfs. kein an literatur interessiertes publikum begeistern) vorsicht hier geht der satz weiter, den content:…auf diese art zu konsumieren, als alternative zu ausgereiften, massentauglichen plattformen, die man ja auch, wenn man will, auf slowe weise wahrnehmen kann, was als ziel des startup hervorgehoben wird…, die allgemeine verlangsamung der consumption. bin ich sehr langsam, mich für für diese eure idee zu begeistern, wenn ich nicht für 2000,- im monat arbeiten müszte, sondern höchstens für vielleicht 500,- / und das auch nur im winter und wenn das unbezahlte praktikum bei suhrkamp ausfällt, bei dem ich vielleicht eher lerne, wie bildung 2021 laufen kann. ja…, man musz die leute da abholen, wo sie vor ihrem rtl sitzen; aber man musz nicht jeden abholen, ich glaube mario barth hat die meisten eh im sack. danke für das nette angebot, aber etwas sinnvolles zu tun, war immer schon mein traum. deshalb sind auch 1500,-/3m noch zuviel gearbeitet; ich schlage eine pauschale von 19,-/beitrag vor und kümmere mich höchstens ums korrektorat. den rest kann die bz-crew wahrscheinlich in der mittagspause erledigen. mfg, visdr st. (tenminuteswork)

nt: vielleicht bin ich nicht paranoid genug, um spätestens bei den klamotten aus hundehaaren nicht mehr glauben zu können, es wirklich mit beabsichtigtem content statt platzhaltern zu tun zu haben. ich kann darüber noch nicht lachen…, aber soweit wäre das ein guter pitch. nur wüszte ich gern vorher, was für inhalt denn zu verwalten wäre…

11216.so läuft das immer, schön. hochglanzförderung.