12456.materiel

placeholder value.

guten morgen klasse. die klasse ist leer. wir warten sind am warten. sehe ich euch irgendwann?

12461.xt055.

wir müssen dafür nochnichtmal den raum betreten, die konferenz erhält sich selbst in der anwendung. stammeln noch…, die langsam verhallenden gebärden gegen die grüne wand. jeden morgen allergie. stolpere aus dem fenster: nehmen Sie das wahr? gelingt Ihnen die korrektur ohne mich?

sie schlieszen den raum langsam, meine spuren werden abgewischt (personalbedingung.) zuverlässig scanne ich die materialität (meine?) des umgangs im raum. partikel, die ungeschützte gegenüber infizieren. das fenster bleibt offen, das licht halb. verstehe mich mit (personal.) kommen Sie doch einmal den raum besichtigen, wir haben hier progress.

12466.malone?

der roam scheint jede woche neu gekündigt zu werden. also versuche ich, vorbeihuschende gestalten zu integrieren. oder dann lieber doch nicht. wir beheben das material. es fühlt sich etwas sumpfig an…, also so als wären (material, progress) nur gerade fangwörter gewesen um irgendwann einmal IRGENDjemand für diesen fortschritt-in-stagnation zu begeistern.

ich könnte euer lehrer sein. ihr nehmt das doch sonst auch nicht so genau mit dem “der herr?” wenn ich sage, so doch lieber nicht genannt zu werden. steckt ihr euerseits genauso fest? was ist euer material? langsam habe ich das gefühl [man könnte nicht sagen {bekomme ich}, darin würde die zeitlichkeit unangemessen aufgehoben sein, der ich mich hier irgendwie doch ausgesetzt sehe]… also spüre etwas wachsen. manchmal riecht es wirklich nach arbeit, meistens jedoch nur nach dem eigenen atem, der auch hier

verschleppe das material. trage es von einer ecke des sandkasten in die andere, wo es umsonst alles von jemand mit demselben gefühl und demselben elan wieder in die alte ecke zurückgetragen wird. lohnt sich das? der komische zug, das nur gerade so durchgehen zu sehen. überall raumsperrung glaube ich, an den kanten eine schleichende krümmung. aber ohne materialität…, also säsze ich nicht hier? kennen Sie das? die romanistik sitzt am ufer. wir heben das nicht mehr aus, denn alles was gilt ist nur räume behaupten. vielleicht post nach geltenden laubenbedingungen. post und struktur. am ende auch hier nur zögerlich eine rahmung, die das x-te fenster ausstellt. warum benutzen Sie keine tafeln mehr…, in den fenstern gehen sämtlich die arbeiten verloren. jemand verlangt fortschritt glaube ich wirklich, aber mein zutun…, konsequenzlos irgendwie; auszer dasz wieder nur spuren überbleiben, die sie morgens einatmen. 20211118(18.40)

12476.becket materialisé

langsam werden fragen gestellt. an das (material) an sich. ob wir uns einig sind über die präsenz? man gibt vor, anwesend zu sein. aber ich bin mir nicht sicher, den raum wirklich aufgesucht zu haben. stand der lehnstuhl gestern schon an dem platz? die wippenden füsze darin des (sterbenden) protagonisten? alles wirkt nachgestellt; die pfeife, der tabakbeutel, das anachronistische feuer.

langsam…, langsam kristallisiert… eine zwar immer noch vage, aber jdfs. schon spürbare sicherheit über den fortschritt des materials. im institut verschwindet das papier; couches unflätiges benehmen, eigentlich imposter syndrom würde fr. pollatschek es formuliert haben sähe sie ihn hier sitzen. das grosze anwesen…, leicht ritualisierte und beinah neurotische behauptung einer dazugehörigkeit.

haben Sie alle den text zu heute gelesen? frage ich in die runde. aus der runde qualmt es laut auf, füsze rascheln schnell irgendwohin, ich vermute nebenan klopft jetzt jemand die kreide aus dem umhang. sitzen Sie dort noch immer, malone? die ecke wird dunkel…, aus dem fenster taucht das papier wieder auf, die institution macht glücklich. 20211125(18.57)