11417.due: auf dem friedhof mit alice hasters

das ist nicht direkt uni, nur irgendwie schon und es kommt genau richtig. “die grosze bärin” von penda diouf in der lettretage. eigentlich wollte ich nur kurz kucken, ob hr. feszmann schon liest oder gelesen wird und bleibe hängen. lust heute abend raus habe ich immens; das jever vorm rechner ist stets zu warm, zu warm sowieso um drinnenzubleiben. ich werde eine maske tragen und mir drauszen die zeit vertrödeln auf dem boden mit den heften.

  • das gehört in die kalte glut, oder?
  • das gehört in die kalte glut.

ich weisz nur nicht, wie ich harmlos anfangen soll. ich würde wegen einer geschichte (aber das gehört wirklich in die kalte glut, eigentlich in die drauszenpost!) mit jemandem der wegen einem bonbonpapier verhaftet wird nicht zum mehringdamm fahren. ich würde vielleicht wegen amateurtheater, wegen szenischer lesung udgl. schon dorthin; ich würde dorthin, weil ich ein bier haben will. und heute will ich dorthin, weil ich die woche mit alice hasters auf dem friedhof verbracht habe. sie hat neben mir im unkraut gesessen von 7-15.00 und mir vorgelesen. zwischendurch hat sie weitergerupft, während ich wegwar särge über den hof tragen. sie macht das gut, ihre geschichte ist spannender als ihre ansichten. manchmal habe ich fast vergessen, warum sie mir das alles erzählt, und das waren echt gute momente. heute abend werde ich vermutlich nicht vergessen können, warum ich mir das ankucke. ich werde mir jeden moment bewuszt sein, dasz ich aus politischen gründen, :conscious:, diese lesung besuche. ich werde vielleicht wenig leute auszer den peers sehen, die aus anderen gründen hingehen. das komisch. traurig auch. ich mag amateurtheater, szenische lesungen…, und eigentlich (also nicht eigentlich) wärs mir egal, welche hautfarbe die darsteller haben glaube ich. so zumindest denke dachte ich bevor der lesung auf dem friedhof diese woche. ich werde das nicht abstellen können, und keiner wird mir helfen, das abzustellen. ich frage mich aber, ob es menschen, bpoc wie ich lerne, gibt, die wirklich das anliegen haben, mir das abzustellen. also mir speziell. mit meinen rassistischen vorurteilen. oder urteilen nenne ich das lieber. ich sehe, dasz jemand schwarz ist, und behandel ihn so, wie ich jemanden behandele, der schwarz ist. das klingt erstmal wie eine tautologie. vielleicht ist es eine. nur: die problemstellung (für mich), einen menschen nach seiner hautfarbe zu beurteilen oder nicht, ist eine tautologische. ich werde dazu aufgefordert, keine unterschiede zu machen. und bin also gezwungen, bei jenen, die mich dazu auffordern, keine unterschiede zu machen. ich kann aber nicht anders, als sie von jenen zu unterscheiden, die mich nicht dazu auffordern. das mag jetzt die letzte instanz sein, auf die ich mich in diesem meinen persönlichen konflikt berufen kann, um immer wieder mit einem reinen gewissen aus der sache rauszukommen, true. aber es ist ein punkt. ich gehe nicht gern zu leuten, die von mir erwarten, dasz ich sie besuche. ich sage auszer zu fremden nicht danke, wenn es von mir erwartet wird. ich küsse niemanden, der erwartet, geküszt zu werden. das ist ein biszchen basic, aber das ist eine ehrlichkeit, die ich nicht ablegen kann. zuneigung, empathie… sind für mich nur spontan möglich. und einer erwartung kann man nicht spontan entsprechen, es ist eine geplante, voraussehene entsprechung. also eine lüge, spontaneität vorzutäuschen. ich rufe niemanden an, der sagt ich melde mich zu selten. und ich kann niemanden wirklich mögen, der mir unterstellt, dasz ich ihn nicht mag, obwohl er mich nicht kennt. mögen umfaszt hier sehr viele bereiche, zu wenige aber vielleicht, um das konzept rassismus darauf herunterzubrechen. ich werde das noch ausführen müssen. ich wollte nur vor dem abend mich schonmal dazu verpflichtet haben, mich hier zu äuszern, mir gedanken zu machen. und alice für das buch zu danken und die lesung. das zumindest habe ich an dieser stelle hiermit getan. ich werde berichten…

update? update.

dumm die lesung ist ausverkauft. zwei optionen: still den livestream ertragen einer geschichte die mich nicht interessiert hat, aus pflichtbewusztsein hier eine kritik nachtragen, nachtragend generell sein weil bauarbeiter drauszengeblieben. alternative: dem wahn nachgeben, der sagt, könnte auch sein, dasz eine nur kleine nötige gruppe nazis oder ein fähiger troll die zwanzig online obligatoire tickets umsonst reserviert hat um den saal leer bleiben zu lassen. das ist eine möglichkeit, die ich diesen batzen zutraue, die ziemlich einfach ziemlich wirkung zeitigt. (ich glaube nicht, dasz noch keiner der batzen auf die idee gekommen ist, deshalb schreibe ich das hier einfach mal ohne angst damit teufel an die wand zu holen hin…). diese nur wahnhafte vorstellung (links-paranoid) zwingt mich (glücklicherweise) dazu, trotz ticketaus noch hinzugehen und wenigstens präsent vor der tür hockend hefte zur hand zu haben und notfalls batzen einzuschüchtern, die vielleicht schlechte laune auf das anzipierte publikum am freitagabend haben, ich weisz auch wie das heiszt dann, white saviourism, danke alice. ein schattendruck zu dem thema wäre angebracht? es ist 18.08, ich könnte noch naja 30min zynismus weiter treiben, zehn minuten druck, fahrrad, JEVER. schattendruck? schattendruck. wir brauchen mindestens 10 seiten cvd 2000wds. wir haben grad 840. 1000 wäre eine lesung von zehn minuten, alte texte von mir hatten genau diese länge. ich könnte den rest einfach frei lassen für kommentare. oder mir jetzt noch etwas ernsthaft und politisch sinnvolles einfallen lassen, damit das jever nicht umsonst.

die andern.

zu anderen lesungen hätte ich nicht solchen kopfaufwand betrieben. bei anderen lesungen sitze ich auch als bauarbeiter vor der tür, vermisse zu lächeln, rauche eine nach der andern und kucke grimmig. heute abend falle ich damit vielleicht negativ auf. ich habe wirklich sehr kurze haare, also alle drei monate 9mm. das ist jetzt drei wochen her, wenn ich meine brille nicht aufhabe, könnten leute angst vor mir haben. heute. ist eine frucht der friedhofslesung, dasz ich mir jetzt darüber gedanken mache ob irgendjemand angst vor mir haben könnte? ist das eine fruchtbare frucht?

ihr werdet diesen text davon gehe ich mal aus irgendwo rumliegen finden, wenn ihr aufmerksam seid für etwas das aussieht wie untergrundliteratur. vielleicht habt ihr auch angst vor dem namen. es ist ein roter stern hinten drin, oder? naja, im druck ist er natürlich schwarz, soviel aufwand betreibe ich nicht, ihn mit buntstiften auszumalen… / kartoffeldruck? okay, kartoffeldruck, vielleicht. ich weisz…, was unter dem stern steht, rettet mich nicht in ein gutes gewissen was meinen rassismus angeht. soviel habe ich in der woche gelernt. zählen gute absichten?

  • gute absichten zählen. freundlichkeit zählt. sorry zählt. reparation zählt.

okay. es gibt einiges zu reparieren weisz ich. aber geht man damit auf leute zu und sagt: wir kennen uns nicht und du weiszt vielleicht nicht wovon ich rede, aber ich fühle mich dir gegenüber schuldig? – ich habe dieses gefühl lange zeit hebräern gegenüber in mir getragen und die begegnungen waren davon belastet. eigentlich…, ist es bestimmt immer noch so. nur bin ich in letzter zeit jenen selten begegnet, um das weiter zu fühlen. oder ich habe die jüdische kultur mittlerweile so verinnerlicht und geschichte, dasz auch die menschen…, nein…, fremd waren sie mir nicht, aber ich ihnen. fremd sind mir auch die people of colour nicht, aber andersrum… / ich bin der andere. ich bin weiter unten durch als ihr die ihr da seid, ich verdiene weniger als der durchschnitt von euch, ich habe ein schwierigeres durchkommen im leben, dessen seid gewisz. aber eure schuld ist das nicht. ich hätte nur gern die waage nach dem individuum geeicht, gegen das ihr hier, einen gerechten kampf zwar, aber jdfs. in meinen augen trotzdem kämpft. :ihr: wollt euch als individuen gesehen haben, aber kämpft im namen einer commune. ihr wollt weisze als gruppe wie andere gesehen haben, aber ihr kämpft gegen die individuen. ich kann mich wenn das was bringt als teil einer gruppe menschen betrachten, gegen die von allen, die sich nicht dazugehörig fühlen, ein kampf geführt wird. nur wozu? das ist die normalität. es sind immer gruppen von menschen, die sich bekämpfen und individuen im namen einer gruppierung. ich fühlte mich eigentlich nicht als teil einer gruppe, in deren namen und der ganze scheisz…, ich habe und ich weisz ich vergesse die strukturen in meinem eigenen namen gesprochen. ich werde das weiterhin versuchen… <br> 1.351, kickout content.

niemand sollte sich mit bullshit auseinandersetzen müssen. aber auch: niemand sollte umsonst arbeiten. danke für Ihre aufmerksamkeit.

11422.vielleicht gehts weiter.

ganz sicher gehts weiter.., das, was ihr nur bullshit nennt, geht immer weiter.

die veranstaltung versuchen zu besuchen war besser nicht angebracht in der stimmung, obwohl ich schon in stiefel und sporn auf dem capo sasz. stiefel ist einfach ein nike, sporn nur so, und capo ist kein häftling sondern einfach ein fahrrad. ist es notwendig, über alle worte, die irgendwen triggern könnten, so ein ding zu machen? ich bin mir einig über tabuworte, ich bin mir auch fast einig über was alles definitif (fr.) nicht mehr geht. aber da ist doch noch mehr, oder? ich habe auch befindlichkeiten, spezielle, mit meiner person zusammenhängende, die andere in der umgebung nicht haben. ich kann eigentlich in jedem zweiten satz anderer anfangen, mich nur noch im kreis zu drehen und zu fragen, ob das jetzt irgendwie gegen mich gemeint war, was jemand sagte. wenn jemand hustet, denke ich, er will mich damit auf irgendwas aufmerksam machen, was mit mir nicht stimmt. ständig fragen mich leute, wie ich denn kucke. ich musz mich ihnen erklären, sagen, nein, so kucke ich immer, das ist mein gesicht, ich bin nicht sauer, nicht traurig, ich kucke eben wie ein autist. da ist nicht viel hineinzuinterpretieren für jemanden, der nicht von allen ein permanentlächeln erwartet. und so kucke ich euch an, und bin der der euch komisch ankuckt. und dann kucke ich auch komisch. ich weisz wo der fehler liegt: während ich mir den schuh anziehe und mich persönlich angegriffen, angekuckt, verdächtigt sehe, zieht ihr euch immer euer aller schuh an. ich weisz wo der fehler liegt: weil :wir: :euch: ankucken? ist das so? wirklich? mich stört jemand erst, wenn er anfängt, laut neben mir zu telefonieren. oder zehn meter weg von mir steht und so laut spricht, dasz ich jedes wort verstehe. das verletzt mich. und das würde mich auch verletzen, wenn ich blind wäre. es geht in mein ohr und tut mir weh.

nein, ich heule nicht.

10364.berliner innenhöfe

is: je älter man wird, umso reaktionärer erscheinen einem die jungen. hat mal jemand feuer? von Ihnen?


Gärtner*Innenmeister
Lehrer*Innenberuf
Meister*Innenleistung
ein leerer Innenraum
Professor*Innentitel
Anwa/ält/ts*Innenkanzlei
Brötchen vom/von der Bäcker*In
Wurst vom/von der Fleischer*In
den/die (1.P.Sg.) Schüler*In zum/zur Direktor*In rufen

10285.insurance post

sollte dieser beitrag zu lesen sein, ist mir entweder etwas zugestoszen, nachdem der vorherige beitrag veröffentlicht wurde…
oder ich hab einfach vergessen, ihn aus der planung zu entfernen. warten Sie einfach, was passiert.


10286. also noch ist er :am: leben. schön. so wichtig ist das alles nicht.


10293. -||-


10324. -||-


10335. -||-


10364. bringts ja doch nix.

10285.wie mich einmal die uni von der arbeit abhält cvd immer noch.

aber lesen Sie selbst. ein expose dieser veranstaltung ist mir leider nicht möglich.
ca.: offener brief peter szondi institut für allgemeine und vergleichende literaturwissenschaften.

10324.

für jene, die :aus der arbeit: hierhergelangt sind: obigem link wäre zu folgen, um entsprechend über §6. my defense auf dem laufenden zu sein.

für alle andern bzw. wenn Sie zurückkehren möchten: zur arbeit.

10282.platonov

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<meta charset="utf-8" />
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<title>10293</title>
</head><body>

10277.andrej platonov: baugrube. die kür.

vielleicht…, ganz sicher kann man der meinung sein, nichts tun zu wollen, das nicht entsprechend :monetized: ist. Sie werden hier also zuerst einmal gezählt:

<iframe src="https://benjaminfeldkraft.rotefadenbuecher.de/10233-count-a" height="300" width="400"></iframe>

das hätten wir. jeder mag selbst entscheiden, was (bezahlung) ist. story of my aufgeschobene auseinandersetzung mit nunberg, the social life of slurs. das wäre pflicht-die-nächste. ich möchte jedoch noch ein paar slurs streuen, bevor ich mich dawier.

10282.1 wie ich einmal nicht verstand, für meine buchstaben bezahlt zu werden…

…und vergasz, dasz es einmal etwas gab das investition hiesz. ich hatte also ewig die einnahmen durch (buchstaben) ausgegeben und lebte lange aus den roten zahlen. die stummel der hasen, für die ich texte geschrieben hatte, damit sie ostern gut über den ladentisch gingen1, waren langsam abgegessen cvd ich hatte sie in jameson investiert. ob und wieweit diese investition2 sich gelohnt hat, können Sie jdfs. besser beurteilen.

10287.und wie ich einmal vergasz, zu reagieren…

jedoch nur, weil jemand anderes sich schon um dieses pamphlet gekümmert hatte, in dem die kühne these untermauert werden will, nichts schreiben zu brauchen, für das man nicht bezahlt wird und trotzdem schreiben :zu können:. ich habe mit dieser ansicht ein problem, tagelang wälzte ich respondenzen zu daniels essai im kopf, stets unbewuszt, dasz eine solche erfordert würde, den seminarplan hatte ich aus den augen verloren…

nun…, aus kür wird wieder pflicht und ich melde mich dann hier zu: “welche arbeit macht die kunst?”

arbeit erklären in 10.000h

ich möchte mich mit dieser zahl etwas ausführlicher beschäftigen. auch ich habe, wie daniel, stunden arbeit ausgeführt. 12 jahre gräber von unkraut befreien, pflanzen (pflanzen), (pflanzen) wässern, (pflanzen) erziehen. löcher buddeln, leute unter die erde bringen, leute in ihrer trauer versorgen. ich möchte sagen, dasz meine fertigkeiten darin zur perfektion gelangt sein müszten, wenn man an o.a. hypothese glaubt. ich bin auch damit einverstanden, diese tätigkeiten nicht unbedingt unbezahlt ausführen zu wollen. so what. gräber von unkraut befreien macht keinen spasz, auszer dasz man den ganzen tag unter vögeln im wald sitzt. die sonne brennt, der regen schüttet und man kniet 8h am tag. spasz in dem sinne, dasz ich in der zeit auch zuhause sitzen und romane schreiben könnte. für die ich natürlich nicht bezahlt werde. für ein grab, das ich nach meinen eigenen vorstellungen gestaltete, würde ich aber auch nicht bezahlt werden, weil kaum kunden gräber wollen, auf denen die florafauna des friedhofs sich wohl fühlte cvd die ein einigermaszen organisches bild abgeben. die menschen bezahlen für gräber, auf denen auszer 1 rhodo unten rechts, zwei säuleneiben oben, 3 trittplatten mittig und wahlweise einer flächigen bepflanzung mit entweder vinca minor oder waldsteinia ternata oder einer auslassung für regelmäszig begonia semperflorens, viola wittrockiana bzw. erica gracilis nichts wächst, das (für mich jdfs.) als gärtner und pflanzenliebhaber irgendwie interessant wäre und an :natur: im weitesten sinne erinnerte. auszer den eiben natürlich. die gräber, die ich privat für leute einrichte, sehen anders aus. das ist der markt, für diese einrichtung werde ich nicht bezahlt, aber ich freue mich an dem ergebnis, weil darin eine hand zu sehen ist.

ähnlich verhält es sich mit dem schreiben. ich habe ein halbes jahr versucht, unbedeutendes geld für texte über rasenmäher, objektive und ein haufen kram den kein mensch braucht zu verdienen. es sind dabei 12,- zustande gekommen. niemand will eine hand in solchen texten lesen. ich würde daniel gerne fragen, welche kampagne denn von ihm ist, die weltruhm durch ihre texte erlangt hätte; dann würde ich seine arbeit in einen zusammenhang mit :schreiben: setzen können und die von ihm gestellte forderung (nicht unbezahlt schreiben zu sollen) durchaus anerkennen. ich sehe nicht hinter die kulissen, aber ein debütant, der für das expose seines (debüts) einen vorschusz erhalten hätte, von dem er sein leben finanzieren kann…, das wäre echt was und diesen würde ich vor absolvierung der 10.000 stunden schon genial nennen. gibt es diesen? ächt, daniel? ich wäre um einen namen froh, den du mir nennen kannst. der rest meiner argumentation folgt einfach der logik des marktes, man wird über investition nachdenken, über ausbildung der fertigkeiten durch übung, über das axiom: wer nichts baut, kann auch nix anbieten. das ist eigentlich logisch. dasz über den in here bezug genommenen essai jeder lektor der literatur die hände überm kopf zusammenschlagen würde sei auszen vor gelassen, wenn interesse besteht, werde ich grammatische, orthographische, logische und semantische fehler nochmal markieren und wir reden dann vielleicht über schlechte zeitungsartikel, weniger über romane oder literatur, die in den schubladen der werbetexter rumliegen mögen. wer seine sprache in einen duktus wie diesen zu zwängen in der lage ist, hat sie nicht verstanden, kann sie nicht hören und hat jdfs. keinen spasz daran. an der sprache wohlgemerkt.

dieses kurze ding (10287) habe ich in zwanzig minuten vor der arbeit cvd zwischen 0610 und 0630 geschrieben. es ist ein text, der keinerlei aufwand macht, keinen anspruch erfüllt, keine bedürfnisse befriedigt. im eigentlichen sinne :lapidar:. unredigiert. völlig wertlos. aber das verkauft sich naja gut. als respondenz vielleicht ungeeignet, aber als :erklärung was arbeit auch ist: vielleicht doch.

</body></html>
  1. es handelte sich leider nicht um den duracell-hasen hier, sondern nur um irgendwelche aufzuziehenden hasen im baumarkt, deren stummel aber lassen wir das… ↩︎
  2. Sie wissen überhaupt nicht, wovon ich spreche? haben Sie die arbeit nicht gelesen? welche arbeit? > gehen Sie direkt ins gefängis. gehen Sie nicht über los. ziehens keine 4000 dm ein. < ↩︎

 

10274.literaturstadt bln

09425.3 2104

vielleicht doch noch was zum acud. man vergiszt dort leicht, dasz man sich eigentlich die ganze zeit in einer ziemlich gewöhnlichen mietskaserne aufhält. nur der eingerückte bau hat vermutlich damals die mutigen etwas spinnen lassen, die da einen club reinsetzten, wo jetzt die küche des restaurants sein musz. die zeiten sind sehr dunkel und ob es auch kultur gab entzieht sich meinem jugendlichen gedächtnis. was ich noch weisz, dasz man nicht leicht nach hause kam, weil nur einmal in der stunde ein nachtbus vom hackeschen hof zum zoo fuhr, der von uns regelmäszig vollgekotzt wurde und aus dem wir deshalb ebenso regelmäszig irgendwo in der pampa rausgeschmissen wurden. das gute war nur, dasz man trotzdem meistens um drei osä. zu hause war, weil man eben auch schon vor mitternacht in einen club gehen konnte und so weit ich mich erinnere auch nicht bis zum totentanz dort bleiben muszte, sondern immer irgendwo n biszchen; oft hat es auch gereicht, in der gegend dort umherzuziehen und zu kucken, was man noch nicht kannte und dann davor rumzustehen und eben zu kucken wers auch noch nicht kannte, weil irgendjemand davon kannte man ganz sicher. eigentlich waren wir, oder nicht -eigentlich-, sondern schon in echt eben touris. das pubcrawling wurde ja später dann auch erfunden, aber da war schon keiner mehr dabei auszer den spacken aus dem far out die immernoch und überall und in jeder generation tickets für den scenic view aber lassen wir sie auch irgendwie zu geld kommen, wenn sie schon keine geltung haben. ich glaube jede dieser halbzerfallenen mietskasernen, jedes kellerding…, hat nur überlebt, wenn es den üblichen scheisz eben mitmachte, der dazugehört, wenn man öffentlichen raum anbieten will, und das hat einige mutige den mut verlieren lassen und die spacken warn wieder mal schneller dabei, schade für die mutigen. ich weisz nicht, wies sich mit diesem alten gemäuer verhält und alle meine behauptungen fuszen generell nur auf intuition, weil ich eben und das immer noch dort auch nur ein touri bin wo die touris sind. ich weisz das. ich bin zwar nie am weinberg schlitten gefahren, da hatten wir einen besseren hügel; aber vor den gläsern vom badstübner hab auch ich mir die nase plattgedrückt.

ja. wenig zum acud, wenig zum abend, keine kritik mehr, obwohl ich vom kaspper gern erzählt hätte, traurigen kaspper. hab versäumt die bilder von den füszen, da war der traum schon aus. egal…


arkkiv: ursprünglich veröffentlicht auf drauszenpost.

10265.feld

10265.platzhalter: feldstudie :als:1 literatur.

  • ca die umdrehung des ausdrucks.
  • ca berliner ethnograph, in welchem (p. schneider hier) milieustudien betreibt. sachlich. eigentlich neu-sachlich. ich denke er wird auf nooteboom getroffen sein am adenauerplatz und sie sind in der weinstube gesessen, mit kalbsleber/mango… und haben auch sonst…

10293.also dasz

die zaunpfähle, die hingehalten werden, damit man sich kafkaartig daranlehnen und das gesicht zum besten geben…, nicht bewirken, sich wirklich auseinandergesetzt zu haben (was immer erst im danach scheinbar, in der2) in der primaere, während des diskurs, zur zeit der dinge die anstehen…, sondern, comme dhabitude en dehors, wenn der autist wieder…

feldforschung (also) hier nicht als :ist feldforschung literatur: sondern eher: kann feldforschung :comme: literature betrieben werden, also (also also also) kann ich feldforschung betreiben, :um: mich in dieser, um mich als forscher zu betätigen? das wird nicht klar… nochmal vielleicht.

kann ich (an wen diese frage zunächst stellend), indem ich mich ins feld begebe, dieses :als: literatur wahrnehmen? seine, dessen… literarische qualitäten? die des felds an sich? um eigentlich das, was es ist (literarisch, textuell?) zu erhalten in seiner form wieder als literatur? praktisch also: nicht eine studie betreiben, :um: sie (die ergebnisse) literarisch zu verformen, sondern die studie selbst, das :tun: derselben, als literarisches werk schon begreifen? wo beginnt da der text?

  1. <a href="10262-en-effet">link</a> ↩︎
  2. zirkulation? i elaborate on that… ↩︎

10177.6 hear you telugu

hej ash…, longtemps, nestcepas. its a year by now weve not seen. i hope youre still in bloom and blossom and its raining alot. summer here, the cemetary dried out again like last and the year before. 4 weeks ago seemed like its going to be heavy water from above few days, but as we see thingsre changed maintenant. i cut off dead trees from last years deserts and think of more olive to plant, whereever possible. send some images again…, of the florafauna youre surrounded by, i liked that. we’ll see if meeting in october nestcepas, im lookng forward to seeing you folks and have a strong biere allemande for the geneva beauty as well. til then…, march on…

10207.corpus studies

you will by time&bock learn of overrided nas corpus. material here: thshirts, :apparel: whateverthatis and general hoaks concerning how-to-remove-the-chalk-out-of-history. i am not yet in the mood to really be occupied with this specialsome appearance but if you are, i provide you with the data. so this was step 1 :elicitation: nestcepas? step twoe would be adressing the correct time you associate the material to by just skipping through headlines, they offer deep insight into the mindset of :participants:. na guten morgen..!


10211. guten morgen corpus kblsti…,

die befeuerung der belange hat mich etwas davon abgehalten, weiter mich den ernsten dingen zu widmen, ich möchte Sie deshalb ebenfalls bitten, die zuordnung betreffender poestes zuerst zu vertagen, ich werde mich um das aussehen der seite bemühen.


10224.

die <einschlägige> postes have been removed still available for corpus studies. i promise i elaborate on research question somewhere directed :on how to discover (entlarven) bilingual (zweizüngige) nz-prop dans offertes-ouvertes au platform-pas-concerne-what-them-sell:.

10177.4

schön. wir haben uns mal gesehen. vielleicht ist es jemandem genauso gegangen, ich jdfs. habe mich gefreut, die ravina kennenzulernen als gesicht. auch wenn ich diese schrift noch nicht lesen darf…, Sie werden mir wohl davon abraten, es zu versuchen. ich weisz wir waren vor zwei wochen schon in einem Du…, ich habe es vergessen irgendwie. die zeit zwischen den sitzungen…; die ecclesia den ganzen tag, ich vergesse manches. ich kann das nicht mehr ungeschehen machen, die zahlen stehen gut, wie Sie meinten. bis Sie es verstehen, bleiben Sie mir wohlgesonnen, der drache…, die vielen zeichnungen, die wir gesehen haben…, n. schrieb: eine gedächtnisantwort osä., die es zu erlangen gälte. vielleicht können wir darüber nochmal weiter schreiben, ich weisz jdfs. nicht genau, was damit gemeint ist. es scheint mir ein begriff aus der biologie zu sein, vielleicht kommt es aus anderen, gleich unserem kurs noch nicht aufgehobenen erinnerungen. wir müssen das wiederholen…

10191.how corpus studies

one 1 will assume :corpora: have, the occupation with one, an undeniable attraction to a reader not preoccupied with what he might discover in the course of an analysis. but…, first: how do we get one? a corpus…

it seems all built. it seems as if material itself constructs what in the end we are able to extract as thesis conclusion. not, that :we: are questioning, searching researching analysing upon an arbitrary formula of wanting-to-know-something but this formula gave us a media dans witch we find without question precisely :no question:. only the answers.

to what aim then rebuild the questions, small world extract some of the initiants to what we found as respondance? can to be able to developing a further set of questions for the next generation of analysts to read out the yet non corresponding answers again some sort of catalogue containing again the means to extract a research question? ad infinitum? there may well be an end to that, but as long as we study the answers, we will find for another period some, maybe few thankful questions.

  1. and that may here just be Ich

10191.on limits of speech

although i dont know if translating the term into english evokes by itself schon connotations naturally von sich aus; not exactly saying :necessarily: associated to the physical aspects of (border, limits; <begrenzung> rather than <grenze>) which is just an intuitive guess i try in the course of (elaborate within that idiom: the english) to examine what the transition :of: that term from one language into another zeitigt (reveals) et voici me manque le mot. nous allons prendre lexpression allemande. jen veux vous expliquer.

to <zeitigen> witch is a rather oldfashioned expression i think (&as you may recognize a verbum, connected to Your verb-einleitende particle <to> witch i here used) would be best translated (dans le monde-petite francaise dans ma tete) by something like <developer> or <achieve> or <demonstrer>. some event is taking-his-time (please substitute this :phrasal verb: witch is (to the german readers: not to again :mixed up: cvd) :verwechseln (SYN.alm here: <verwechselt werden darf>) :within: the world of thing being. i would very much like to name it :being born: or, if somehow possible, verbalize <lieux> pour le avais :demonstré:. now this was a nice try, nestcepas? wo war ich nochmal…, achja,

die translation der grenze.

zb.: malone ecrivent ici.

10185.bentum.draft

content limite. to allemand comme langue etranger.

as I have accepted le monde francais dans ma tete etant limite to the vocabulary I achieved in the course of not-learning, I show you on this behalf how limited 1 goes through the world in the eye of another whos capable polylingual. thats not me, voici… the amount of word, phrases, grammatical structures witch I am able to use or utilise in :any: other language than alman is best envisualised by imagining me as being an age 10 maybe native english, un garcon de 5 annes, a 15 month soviet child. pas encore. sure…, the vocabulary may differ in terms of the set of words which is used, but grossly I admit I am way younger than you, les etudiants etranger en berlin.

mist…, äh…, meine katze ist grad vom balkon gesprungen… osä.


10214.draft continué

10207.grenzen in sprache

ein wort ein satz…, aus chiffern steigen…1

ich habe zweimaldrei punkte in dieses zitat von gottfried benn eingesetzt, das ich dem versuch voranstellen möchte, <grenze> zu erfassen. die punkte, weil sie einfach fehlen, das gedicht richtig auszuatmen; das zitat, damit ich einen (punkt) hätte, von dem aus wir gemeinsam suchen wollen. Sie – Ich – Benn: nach der grenze des wortes. vielleicht sollten wir uns deshalb zuerst darauf einigen, <das wort> als ein gemeines punktum anzuerkennen, in dem sprache sich ausdrückt. ja…, es gibt auch (unterhalb) des wortes konstituenten von sprache, und es gibt sie auch jenseits des wortes. ich bestimme schon zu sehr die richtung, in die Sie denken wollten? können wir sagen: :unterhalb: wären sprachliche elemente zu suchen, die :jenseits: nicht mehr auszumachen sind? ich denke man kann.

ich stelle mir das wort vor: nach innen zerläuft es in silben, buchstaben, phoneme…, nach auszen in ganze sätze, absätze… text. warum denke ich sein innen unterhalb und die auszenseite jenseits vom wort? wir können das greifen. nehmen Sie das modell des atoms: was darin passiert, ist für einen beobachter, der dieses nicht irgendwie in einen beobachteten zustand versetzt, nicht sichtbar. von selbst wird es nicht anfangen, aussagen über seine bestandteile, seine :elementarteilchen: zu machen. es braucht dazu energie. wir wollen diese energie :wissen: nennen, denn mit dem wort verhält es sich möglicherweise genauso.

das kind, das lernt, buchstaben zu wörtern zu bilden, tut dies nicht mit dem wissen um die verschiedenheit beider kategorien. können Sie sich noch an den moment erinnern, als Sie anfingen, be: statt bʏ zu sagen, ɛf statt f? ich würde sagen, dasz wir dort eine erste grenze sehen können; wo der laut also plötzlich zu einem buchstaben wird und dieser ersetzt ab sofort jenen – omen werden zu zeichen.

math speech:

die limitierung mathematischer symbolik auf das jeweilige sprachensystem: eine math. formel (operatoren) aussprechen in verschiedenen sprachen… (bruchstriche, multiplikation…) zeitigt dasselbe ergebnis, die jeweils unterschiedlichen bezeichnungen für auszuführende operationen weisen also eine invarianz gegen das zeichensystem auf, in dem sie stattfinden.

  1. an dieser stelle würde eigentlich eine fusznote folgen. nur :eine: eigenart der grenzen sprachlichen ausdrucks ist die fehlbarkeit des interpreters. wenn ich an dieser stelle interpreter* mit einem sternchen versehe, wird der text erneut sehr schief, das dazu. ↩︎

 

dis to be continued.


 

10182.content.16833/16837

mengden/stefanowitsch: corpus linguistics & vernacular resp. indexicality usw.: on how bauarbeiter speak berlinisch to represent berlin.

thesises: :slurs: appear independently of as what they express as :slur:. the derogative [001] function [index] of a derogative [{N}: here rather <derogatif> nestcepas…] is an asymmetric phenomen and therefore cannot be analysed within the limits of acceptance/tolerance of this function.

10182_SPUND_kld1

001: i learned (Saka 2007) to use <pejorative> instead of <derogative> to define/translate <beleidigende> [sprache]. i am still not sure about bracket theory, simple here: wether to use <these> or {these} brackets for expressing the :use: of the word within.


10183. sediment&out.

  • soviel zu :social media:. more passif is simply not possible. i will in the course of my ongoing absence elaborate on…, maybe…:
    • how to build up / develop a corpus of letsay :the berlinoise: if not able to elicitate [001: data witch would be here: spoken language of berlin] due to inability of communication with testperson.

10181.ps.content.16427

um „in den text zu gehen“: natürlich ist es mir, während ich die schönen toten begiesze, nicht jederzeit möglich, alle fixen ideen (die es ja doch nicht zu sein scheinen) in der (agenda) zu fixieren – ich versuche also einmal die rekapitulation des (immens Anstümenden) während der wiegesagt (begieszung, heilig hinoderher…).

wir sind davon ausgegangen, wie :der arbeiter: sich konstituiert. einmal als bild (da wäre ein begriff angebracht), bezeichnendes…; und als konzept. ich stehe der trennung dieser beiden ja (konzepte) zuerst kritisch gegenüber. ein bild zu entwerfen (oder welchen begriff auch immer) setzt (ja) ein (konzept, oder?) voraus – vergessen wir den alten streit doch einfach…; überlegen stattdessen, an anderer stelle, wer / was / was auch immer diesem das universum zur verfügung stellte, das sich darin spiegeln darf. die schule…, der wir alle irgendwann entwachsen sind, hat an uns keine nennenswerten attribute hinterlassen, die schon die einen zu :arbeitern: und die anderen zu :scholasten: stempelte. sie prägt noch beide seiten der münze, kopf, zahl…, und den sehr dünnen rand. vielleicht beschäftigen wir uns doch eingehender mit diesem.

das vexierbild.

ich war wie oben angedeutet nicht in der lage, zu fixieren. etwas ist mir jedoch in erinnerung geblieben. was war das nur…

ich stehe vor einer frau aus marmor. hinter der frau

ein schwarzer spiegel, gold, kblh. sie ist mir der zeit von h2so4 gezeichnet worden, hat grübchen bekommen an stellen wo…;

sie hat ungefährt meine grösze mit dem sockel, auf dem sie steht. eine ordinäre figur…, ein handelsübliches produkt, massenware. kein paar von klimsch (kein klimsch, kein metonym hier), keine bronze von stichling – beide, bronze, paar… liebenswert, aber :unique:. die paare stehen 500m auseinander, verabschieden, begleiten sich, sehnen sich, orpheus usw.

der spiegel: monumental. ich glaubes fällt mir wieder ein, WENNS DOCH MAL DIE MUSIK AUSMACHEN WÜRDEN! achja:

es ist nur so, dasz sich die eine seite mit der zuschreibung überhaupt nicht beschäftigt. wir krauchen über die gräber, schmeiszen steine um, tragen totes hin und her, buddeln jede menge löcher, jede menge. in den pausen sitze ich mit den vögeln rauchend.

das haben Sie nicht verstanden, oder? ich sitze nicht :unter meinesgleichen: und rauche. wie soll ich das beschreiben. ich sitze unter einer fetten eibe und schippe porridge, das die armee stets…, mit allem, was in der lpg so gibt an superfood. natürlich lachen die vögel, wenn ich ihnen das zum feierabend auf die einfassung kippe, den rest…; denken ca. laszma die milch weg du spast, der stein rostet ja schon…; aber fressen tun sies trotzdem. schön. ich freue mich, wenn der mist morgens wieder weg is. die vögel kacken stets daneben. wahrscheinlich isses immer derselbe. ich werde fr. präauer fragen, sie weisz „was sie berichten“. das wäre die erste fusznote, mistaberauch. also sitze ich jdfs. trotzdem unter meinesgleichen. nur eben allein, wie alle meinesgleichen. „dasz die seele deiner groszmutter in einer amsel wiederkehrt…“ wünsche ich ihnen…, wenn sie, schmal in den hüften, die eibe um entschuldigung für den turnbeutel bitten, auf den sie jeden tag aufpassen musz obwohl er voller TIER ist. seis drum, sagt der taxus, irgendwann wirst du an einer nadel verrecken. also bin ich vorsichtig mit dem wasser, mit dem bottich, mit dem, was ich generell überall verzehre an treifelen nüssen. aber die zuschreibung, genau…; wir belassen es hier erstmal damit. so schnell, mit dem biszchen russisch zur nacht, eine these zu zimmern…; ab… an zimmern.

10177.soundscape bln

#10177.on soundscape tk#1

ich bin mir bewuszt, dasz es sich hierbei noch in keinster weise um eine ernsthaft wissenschaftliche bearbeitung Ihrer aufgabenstellung handelt, es fehlen die analyse, die aufbereitung der beweggründe zur erstellung des (tracks), die herstellung eines bezugs zum seminar. da ich jedoch in dieser weise gewohnt bin, zu arbeiten und nicht, also niemals, also zu keiner zeit, projekte :bis zur perfektion: treibe, bleibt dieses hier zuerst so stehen als nachweis meiner beschäftigung mit den themen des seminars.
als :soundscape: wird man vielleicht nicht das verstehen, was ich dort aufgezeichnet habe, da jenes vermutlich durch irgend :geographisch: bzw. :lokal: anzusetzende kriterien zuerst :verortet: werden müszte. um eine (landschaft) handelt es sich meiner meinung jedoch trotzdem; diese wäre hier entfernt in der sphäre streng genommen nur virtueller räume zu suchen. da sich, wie ich jetzt feststelle, geographisches dennoch durchaus dieser landschaft aufprägt (und ich spreche hier nicht von dem dargestellten raum, sondern dem (raum) der überbrückt wurde im zuge der aufnahme) meine ich, diese zumindest als versuch der umsetzung des taskes zu werten, eine [soundscape] herzustellen.


10182.tk#2

now this is science then: for the blindspots. 20min connotated irrigation. use for gettin sleep.

analysis:

you find yourself company to a gardener watering cemetary. this some spoiler, i know… / as we see landscape as one spatially extended phenomenon, this record captures 20min movement between tombs on a cemetary. you experience different noises of plants being watered, well annotated voice over. as you can imagine, the sound of the falling water appears differently depending on the surface it lands on. a blind person may distinguish the sounds quite well, you will have difficulties to seperate waldsteinia from viola. i will provide help if necessary.

2nd: the path between the tombs is very well known to me cvd editing the record which consists of six 2-8min takes (tascam DR-07X) reenvisualised the friday routine – which is i admit some calm and healthy occupation, but nevertheless work. we will elaborate on impacts of labour remembrance on shabbes another issue.


10184.literaturstadt bln

find ici a post oldeste berlin-literatur du (auteur). i remark ausdrücklich es handele sich dabei um einen text des jahres 1999 cvd (ich weisz nicht was dieser hinweis bewirken soll, es war mir aber wichtig zu erwähnen.)

und ps tk#1: die pndmie referenz habe ich in ihrer tragweite bzw. dem raum, den dieses feld innerhalb audio (ha: wichtige frage::: visuell=visuell…, auditiv=auditiv:::, welches wort ist das komplementäre für :visuell: in diesem zusammenhang??? wirklich mir wichtige frage, ich komme nicht zu einem ergebnis…!) also jdfs. (hörbaren) materials/content bietet. verschwindende kulissen…, i elaborate on that.


10194.mulberry street. instead of a soundscape description.

reading laurie lewis, little comrades, ch.35: mulberry street. link to file.

straszenszene in manhattan, mulberry st., photochrom um 1900. entnommen aus: sound des jahrhunderts. gerhadt paul/ralph schock.

10214.

le tracks suivantes actualisé se trouve maintenant sur blackboard cvd ici.


10243.nouveau essai. TK#007.

10241.soundscape TK#007.

guten morgen soundscape.

@begin

@date record: 10182.

@tape: 1

@play............

<bridge level=0/>

@start modulation

@participants: ben, np

<ben> und?

<ben> merkt ihr was?

<np> ...

<ben> achso. nu. nich so schlimm. habt ihr mehr langeweile, oder.

<np> <br>

<ben> ja..., ging mir genauso. so lange die platten nasz genug

<np> die stubben?

<ben> ja..., die auch...

<ben> also solange die platten nasz genug von oben..., gehts mir gut. man hört ich geniesze das, oder.

<np> wir sind uns nicht einig.

<np> Sie sind etwas am ufern..., also :aus: ein biszchen, nich war?

<ben> äh..., nu... <br> wir haben noch immer keine sterne am himmel soweit mein auge reicht.

<np> grund genug, zu driften?

<ben> finde ich schon.

<np> Sie werdens wissen.

<np> sehn Sie noch was? ich meine :pflanzenhaftes:?

<ben> ich kenne den weg auswendig. Sie wissen: der ewige gärtner...

<ben> könn Sie mal kucken wie lange noch?

<np> hab hier kein minus..., und rechnen..., ach, wissen Sie... <br> vielleicht..., also ich sag bei -2min bescheid, okay?

<np> das ist: /// jetzt.

<ben> solln wir nochwas exportieren? also verfügbar machen szsg.?

<np> nee..., das der näxte task.

<np> dieser hier sei beendet. jungejunge..., der wacholder aber..., dieses gynäkologengesträuch...

<np> wir sind :gleich: am ende. schön oder.

<np> ich sag mal schüss.

<ben> ich auch... ade.

10177.output error

guten morgen, fu…

as you may have noticed i am here trying to respond to the mode du travail ce term comme dhabitude. one could sort this essai under :art: instead :science:, but i elaborate on that.

you will find ici updates to the work in progress witchis what i am in the course of the week bearbeite, verstehe, nicht verstehe, versuche, zu verstehen. there will be a lot of questions rather than ergebnisse.

die bedenken, privates mit offiziellem, content mit selbstdarstellung, risikobehaftetes material vs. unverfängliches concerning privacy bin ich im begriff aufzugeben. Sie werden also darüber hinwegsehen müssen, dasz sich hier :einiges: vermischt. as long as anyway nobody crosses, consider this a complex, which started :before the world stopped turning: um diesen term stephen kings hier zu bemühen. wenn die welt sich weitergedreht haben wird, werden wir das ganze sowieso nocheinmal sehr genau analysieren müssen. solange haben Sie…, habe ich… sehr viel spasz an der uni.

 

10174.content: 16427.

e.g.: wann :ist: man ein arbeiter oder in? who declares one being part of the working class? what concept…, identity… makes :a worker: :being: one? (i know this is all stolen from other :minority issues: but since me is :here: minority as you may guess and i do know, we have here :this: issue. s.i.t.)

what is then: a worker? was ist arbeit? was gälte es zu repräsentieren, worüber überhaupt zu sprechen als etwas anderem? was wäre dies andere? was sind seine merkmale, woran erkennt man es? wodurch unterscheiden sich welche formen der :betätigung:?

  • im output?
  • in der entlohnung?
  • in der akzeptanz?
  • in der selbstwahrnehmung?

i elaborate on that, i promise :seriously:.

10174.digital on

good morning fu…,

as you invited me participate i elaborate further on bauarbeiter issues concerning äh ich meine :concerned: with

  • how to avoid multilingual überlastungserscheinungen
  • how to prevent slurs
  • how to be not eingeschnappt if kicked out seminar for berlinische reason. i elaborate trotzdem on that.
  • the rabarby issue, in general.

10081.shelley

cest du vacances nestcepas? nestcepas. cvd. liberte en choisir des sujets. jchoisi: :etre: le monstrousite du (frankenstein.) cvd: bequem, une bouteille lentement se vanise et dedans…, dedans lhistoire. pasdinstallation dart. non. vraiment. juis ici, etant present, pas plus. ich kann warten. irgendwann werden les gens se vanise et moi? demain cest qque anniversaire, pas sure. mais: si voudrais parler: le maintenant. je sais, vousetes jeune et moi tourne midi quarante. das nur der zugegebenermaszen sehr gute wein. jespere vous travaillez tres forte dans tes etudes et doigts, je sorti bln les jours plus suivantes ayant un rucksackfullofwork godamn.

jnepensepas de intervenir le lecture ce soir, l act performatif sappelle: frankenstein oder wie ich einmal versäumte, für die klausur zu lernen und stattdessen ein gespenst war. en verite.

da sind noch zwei brote im pingpong, noch… brauch nicht gegangen werden. ein netter herr stellte ein bier :zur verfügung:, sehr geil. habtseuchwohl…

10063.insertion piece kozany

reduktion zu: unterm laken.

  • erinnern Sie sich jetzt?

ich erinnere mich. beide lagen wir unter laken, jedes sich selbst dasselbe. damit uns nicht kalt würde, hatte man die herde gerufen. wärme war, was :sie: geben sollte. die schwestentiere wachten darüber, dasz niemand ausbräche. ich versuche es: an hölzerne umgebungen gewöhnt, froren die schafe in der chirurgischen stallung. alles sah gleich aus hier. nur die rosa flecken auf ihrem fell leuchteten im uv. manchmal, denke ich, müssen sie das muster doch gesehen haben, das scheinbar willkürlich auf der weiszen ebene (ihres gemeinsamen rückens) der ereignisse fortgang karthographierte. im reinen fell wirkten die muster nicht wie eine vom bauern gewollte vertiefung, aber wie als wenn er einfach blind der den rücken eignenden textur gefolgt war…, der deckenzeichnung osä.

malone ecrivant. des experiences.

  1. si ecrire, on se mettre dans 1 espace bien connu comme -imagination-, nestcepas. lecrivain y trouve nimporte-ou on se trouve soimeme ce moment, lespace imaginaire est 1 e. interieur.
  2. maintenant m y mettre, ilya qqe dispositions je suis heureux den partager: jai le capacite de -la langue-, -du parole- et 1 de les deux examiner a propos de leur differences a propos
    1. ici me manque le mot.
      1. schreibsituation: -unsicheres französisch-.
      2. solution: [www.larousse.fr/dictionnaires/allemand-francais/Anforderung/238998?q=anforderungen]
          1. voila. cest literature deja?

          2.satisfaisant a lexigence du (langue scientifique.)

  3. kissen usw. scheiden aus, mais nous nous trouvions dans francais cvd. -toujours travailler-. vous voyez, nestcepas, le process decrire signifie
    1. de reduire le materiel trouve (dedans limagination) au minimum necessaire a dire les choses voudrait dire. questceque cetait le commencement dailleurs? a oui…, le situation.
      cvd. nouveau paragraph. </p> <br>
  4. le monde…, le -materiel- du mots on seulement est capable den se servir se distingue par quantite, simplement. on sappelle heureux avec (ce monde) se grandi, en lui donnant plus en plus facons dexprimer la meme chose. le monde francais dans la tete du becket surement etait plusplus grande que celui-la dans ma tete, mais le phenomen on peut comparer bien sure. avec un vocabulaire limite le monde est limite. cest phrase est reversible, vous le voyez nestepas. et maintenant: il manque 1 circle hermeneutique. comment venir au reduction voulant. becket justque a fin de partie confiait l’act de finir ce reduction au les lecteurs (S. 230). cetait le fazit de lui. on en peut laisser passer comme fazit de ce

essai de illustre 1 situation decrire.


FACbecketMaloneNotes


10032.transping

as you may have noticed, the whole komplex is what it is if at all whats about.

where you are maintenant se veux peutetre actualise soi meme cvd. es stellt einen aktualisierenden und damit literarischen gebrauch des (komplex) vor der somit als objekt wahrgenommen werden darf, das Ihren ansprüchen genügt. ich möchte mir mit der teilnahme nur einen pasz verdienen, um meinem bildungsauftrag gerecht werden zu können. danke, ping.


und jetzt, nach dem abgang, wäre zeit, das ganze zu bereuen. kommt aber nix. no fear? no fear. HB wird das retten nehmich an. aufgebahrt in irgendeiner lobby vor schlendernden passanten eigentlich kritischen beobachtern natürlich -mit- bildungsauftrag. den ich see above nur imaginiere aber dann richtig…


10047. voici: bauarbeiter not participating.

10054. auszer als weisze schnürsenkel. springer auf C3. gutän mogään.


10055. scusi, bauarbeiter

doch_GRIMM

43E4888B-7411-4615-8B41-2F96FD7337BC
[pɐtəsəpɜ͡ɪtɪɳ]. on behalf of own.
this adversion seems to me the most beautiful and horrible sounding expression german is capable. i like to invite you to pay attention to it in conversations. you may not recognize it tout cas dans le melange du tongue (ferme) mais gagnez-vous un oreille. ping. pingback.


 

10032.on SS, ( ) and – –

über SS, klammern und minusse in wissenschaftlicher sprache.

da ich mittlerweile von sämtlichen (betreuern) meiner versuche, mich literaturwissenschaftlich zu betätigen, dazu angehalten wurde, mich der gängigen deutschen orthographie zu befleiszigen, eine kurze rechtfertigung meiner weigerung, SS statt sz in wörtern, die üblicherweise mit ß geschrieben wurden, zu verwenden. Sie sehen, warum oder? ich stelle mir einen lehrer vor der klasse vor, ein armes würstchen, das, politisch völlig unmotiviert, fortwährend die kleinen deutschen anbrüllen musz: -dasz- wird wird mit SS geschrieben, wenn es einen relativsatz einleitet. der arme wird nach der schule (hoffentlich auch in zehn jahren noch) regelmäszig zerstochene reifen vorfinden, wenn er sich nicht angewöhnt, in guter amerikanischer manier SS comme doppel-S auszusprechen. er mag sich dabei die zunge zerschleiszen. dasz die tilgung des ß weiterhin dazu geführt hat, dasz die karnevaldeppen jetzt auch in berlin das sagen haben, wenn es um spass auf der strasse geht, ist nur der kleinste üble, in unsere zeit hineinreichende rest der kohlära, in welcher die rechtschreibreform datiert – ohne hier verschwörungstheorien entwerfen zu wollen, die durchaus hieb- und stichfest wären.

10483.klima in der uni

nein ich bin nicht im plenum gewesen. wahrscheinlich müszte ich mich auch dort komplett -entkleidet- haben wie überall um während des wintersemesters halbwegs das (klima in innenräumen der uni) zu ertragen. wie man (in die uni kommt) sei erstmal dahingestellt, aber drauszen is jdfs. kalt. und deshalb zieh ich mich gern etwas wärmer an als im sommer und habe jdfs. nicht von selbst den unbedingten zwang, im tshirt rumsitzen zu können das ganze jahr.


10495.

kann sein es war thema, kann sein. es scheint also jemand am behördenthermostat geschraubt zu haben, es läszt sich kann aber auch sein is nur kälter drauszen jetzt in den räumen aushalten. brilliant: halbhelle cvd. semibeleuchtete klassenzimmer.

10463.satztopologie

in dieser arbeit nehme ich mir vor, unwissenschaftlich folgende these zu untermauern. (fusznote 1,2,3: unwissenschaftlich, indem ich unter miszachtung sämtlicher vorgaben (-wie- wissenschaftlich zu arbeiten angemessen (ici me manque le temp: sei?)), wenn eine (these) zu (untermauern) (ca. gewesen) wäre. fehlt noch eine klammer? achja…; these verstanden als circaner (gegenstand sujet aufhänger pudel) um den die betrachtung kreisen würde und zwar stets beobachtend, sich ja nicht dem (kern des pudels) mehr als notwendig zu nähern; mauern schlieszlich bzw. -unter- mauern schonmal durch den gebrauch grade dieses verbums exemplarisch vorführend, auf welchem (q.e.d.) sprachlich-zeitlichen niveau sich bewegen wird klammer zu

der beweis, dasz linguistik niemals untersuchungen anstellen könnte -innerhalb- des feldes, dem sie selbst angehört.)

wie heiszt dieses feld?

et voici: ingen aning. sie meint, analysen vorzunehmen an der sprache. von welcher sprache redet sie? ihrer eigenen? jene, die sie vorfindet als mittel sich auszudrücken? okay.

  • hier wäre jetzt angebracht ein bier aufzumachen um den unwissenschaftlichen charakter dieser (studie welch einfache assoziation…) glaubhaft schillern zu lassen. is auch jubiläum, oder? also alles berlin feiert angeblich gerade. für den autor sind vier wochen silberlaube rum und deshalb grund zu feiern. (über kommasetzung äuszere ich mich zu späterer zeit nocheinmal ausführlich. an dieser stelle sei nur gesagt, dasz
    • dort, wo in jedem fall ein komma gesetzt werden musz, das komma ausbleiben kann; dort wo ein komma den (inhaltlichen) sinn des satzes zuerst herstellt (die kohärenz?) musz es wenigstens erwähnt werden also notfalls gesetzt. klar oder? klar.
  • ich habe das mit dem bier verschoben, auch wenn sich dergestalt schlecht runterkommen läszt von der fröhlichen wissenschaft.
    • desweiteren dienen kommas bzw. kommata (aber auch dazu an anderer stelle) zur regulierung der atmung während der satzinterpretation.
  • wo warn wir? achja…

die sie vorfindet.

sprache denke ich mir als etwas zuerst -nicht- konstruiertes, sondern gegebenes, mit dem ich, der linguist in diesem fall, umgehen möchte. -mit- dem. ihr also. also -mit- ihr. klar oder?

  • klarkommzupotte…-

okay. können wir schon etwas einsetzen? für -sprache-? auszer -sich ausdrücken wollen/können/anstreben/tun in einer weise, die anderen verständlich wäre- und (hier wäre der katalog dessen runterzurattern, -was- zb. eine äuszerung, einen text, eine form verbaler, schriftlicher oder sonstwie in vereinbarten zeichen stattfindende kommunikation von anderen arten (d. kommunikation) dahingehend unterscheidet, dasz sie eben -in worten- stattfindet) auf einem gegenseitigen einverständnis darin beruht, dasz etwas -vermittelt- werden soll. durch den raum zwischen zwei miteinander -durch- das gespräch in diesen verwickelten teilnehmern eines kommunikativen prozesses.

ich finde, man musz dafür kein neues wort erfinden. -sprache- reicht hier aus, das phänomen zu benennen, dessen die teilnehmer ansichtig werden. aber da lugt schon der pudel ins zimmer…

sehen wir uns -sprechen-?

sehen wir, was wir -in worten- ausdrücken? es mag sein, dasz dies nicht für jeden gilt; ich meine jedoch, die worte in der tat zu sehen, die ich ausspreche. natürlich nicht als manifestationen erst eines gedankens, aber ihn in ihnen (und in ihr, der gesprochenen sprache) endlich -zeit- gewordene, ausformulierte intuition. der übergang dieser -in- worte verleiht ihr dauer. hebt sie in einen konkreten zustand. der gedanke hört auf -zu schwingen- und erstarrt…, in einem wort, einem satz…, einer chiffre. sehen wir uns sprechen? bierchen, oder? oder.

aber von der schwierigkeit, einen gedanken zu ende zu führen,

den man nicht vor sich sieht. ich glaube, die allmähliche verfertigung usw… nicht vollständig besser nochnichtmal -in ansätzen- vollbringen zu können, solange ich in der intuition sicher verharre. sicher ob der (hier musz mir jemand ein stichwort borgen: -konsequenzlosigkeit- (folglosigkeit vielleicht du depp?) (gedankennotiz: dieser ausdruck -musz- eruiert werden!) also der jdfs. folgenlosen (immer noch nicht das wahre… weil:) verfolgung oder vertiefung -in- einen zusammenhang – so lange man ihn nicht auszudrücken weisz oder gezwungen ist – bleibt man geblendet von dem was man immerhin -meint- ausdrücken zu können, irgendwann…, wenn die zeit gekommen ist also eben doch nie, oder. vielleicht oder.

das feld, das ich versuchte, für die sprache zu öffnen, die es hervorbringt, ist leer ohne mich, der ihm von ihr erzählt. die linguistik ist taub gegen ihre untersuchten phänomene, bis ihr jemand das phänomen in anderen worten als ihren eigenen erklärt glaube ich. das bier steht noch immer im kühlschrank.

achso, übrigens…, ich habe mir eine ganze palette bier bestellt.

natürlich, intuitiv wäre die responsive frage: was (zum teufel) hast du? und meine antwort wäre: eine palette bier bestellt. die frage nach -dem- -was- ich bestellt habe, erscheint mir, unwissenschaftlich genug betrachtet, unlogisch, unkooperativ, nicht kontextualisiert und allgemein unsinnig, also kurz und darum: falsch. die these, die ich hier doch aber noch penetrant unterbringen will, bevor die puppen mich umhaun, geht ca. so: das hilfsverb -haben- ist schon lange kein hilfsverb mehr im deutschen, sondern ein verb. das dazugehörige (kongruente) objekt besteht aus einem subjekt seinerseits und einem objekt zweiter ordnung. in diesem fall: bier holen/bier kaufen/auto kaufen/bier palettenweise bestellen. klar oder? is mir auch egal… nacht.

falls diese arbeit noch weiter verfolgt wird, dann hier.

11451.godot

10456.godot

  • Sie spielen, oder?
  • oue.
  • nur?
  • naja.
  • also?
  • ok.

aber die klasse ist eben nicht da. und kein brett so leer wie das becket black board. kamman doch nur spielen…

  • habens nix zu tun?
  • schon.
  • und?
  • ach…

ich schmöker ein biszchen während -sapiro, on how literary works cross borders.- benjamin ist auch noch dran… aber…

  • sind ein drückeberger, wirklich. habens wenigstens gutentag gesagt?
  • na wem denn…
  • stimmt. oder…, doch: begrüszen Sie den (ausgang.)
  • ich soll eine rauchen gehn?
  • oderso…

also die kluge schickt mich vor die tür. super. unnu?

  • sieh den baum!
  • hä?
  • hallo?
  • achso, die -pflanze-…

dasz sie immer so rumeiern musz. -bemerken Sie den unterschied zwischen -pflanze- und -baum- bitteschön -in linguistic terms-. abgabe… kucken wama… in zehn minuten. die zeit läuft.

samma. chab pause!

  • ah ha!

okay. chab ne freistunde.

  • und? was machen wir in einer freistunde?
  • nu. (arbeiten?)
  • mhmh.
  • ok. (wie war nochmal die frage?)
  • baum. pflanze. stellen Sie einen linguistischen vergleich an. Sie haben noch 8 minuten.

also. hä? baum?

ein baum (wenn wir uns auf -baum- als bezeichnung für den gegenstand dort vor dem fenster einigen) -ist- eine pflanze.

pflanze wenn wir uns darauf einigen können, dasz damit lebewesen gemeinhin bezeichnet werden, die

  • atmen
  • wachsen
  • sich vermehren
  • photosynthese betreiben

ist ein taxonomischer begriff. er umreiszt grob mit oben beschriebenen merkmalen ausgestattete gegenstände der belebten natur und grenzt diese zum tierreich ab. -bäume- -sind- pflanzen, als sie o.a. merkmale aufweisen. einen baum jedoch mit einer pflanze zu vergleichen ist irgendwie naja

  • unsinnig?
  • ja. unsinnig. das wäre etwa als würden sie mich fragen, was der unterschied zwischen einem wort und einem substantiv ist. wenn Sie das für eine sinnvolle aufgabe halten, werde ich den unterschied zwischen einem baum und einer pflanze versprechen herauszufinden.
  • können Sie unsinnig noch etwas differenzieren?
  • diffewas?
  • also etwas genauer beschreiben, worin Sie das problem sehen, die frage zu beantworten.

nu.

  • fangen Sie immer so an?

nu. als pflanze ist der baum natürlich eine pflanze und natürlich kein tier. auch kein stein. also eben eine pflanze. dasselbe könnte man von einer tomate behaupten, von einer zwiebel oder von einem weiteren baum. ach…, kuckense mal, da steht ja noch einer…

  • hä?
  • was hä?
  • wo denn?
  • na da! unten! sehnse nich? neben dem mülleimer, unter der bank!
  • -unter- der bank? wasn dis fürn baum sein!
  • sehnse. is nemlich auch keiner. is n grashalm. is aber eben auch ne pflanze. aber kein baum. den grashalm können Sie mich gerne mit dem baum vergleichen lassen, da erzähl ich ihnen lange was über monocotyledonen, dicotyledonen, sekundäres dickenwachstum und angio- und gymnospermae. das wären ungefähr hier anzutreffende kategorien, in denen sich der baum und das, was -Sie- vielleicht nur als -pflanze- im gegensatz dazu eben bezeichnen was aber eben ein grashalm ist, womit das gewächs noch immer nicht treffend beschrieben ist… bewegen. zeit um oder?
  • zeit um. wollen Sie gleich Ihre note?
  • nu.
  • also: thema verfehlt. Sie weichen in die botanik aus. das geht so nimmer…
  • ok. stunde rum, oder. pause. bitte schlieszen Sie beim hinausgehen die fenster (also nicht während, sondern bevor Sie den raum verlassen. danke.)

10441.shabbes

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

  • 1700 ich weisz nicht, ob immer nur davor rumhängen auch was bringt…
  • 1630 bourdieux: das feld. ich weisz nicht ob
  • immer nur darin rumhängen vcvs.

hej the ash…,

i somehow forgot you sometimes reading and missed all english…, sorry. but since you proved some german, i hope you enjoy anyway… we meet in the academy sessions, nestcepas…? nestcepas.

10437.kochanie

Bildschirmfoto 2019-10-25 um 22.50.07


chapter II: atmen, langsam…, und einfach anfangen.

  • 10/25
    • 2257 …
    • 2304 … noch immer nicht im ulysses.
    • 2311 habe eine aufgabe gefunden: Notieren Sie sich Ihre Überlegungen zu der Frage: Mit welchen Texten (oder Phänomenen) ließe sich Ihr Text vergleichen und inwiefern?
      • 2312 i elaborate on that. could killacat.

10443.10/28.fyi

task: half done. i elaborate on that. —> Versuch einer Matrix, -kochanie- innerhalb (literatur) zu verorten. to be

task: not done. kontrapunkt genesis luther/buber/thomas mann.


AVLgkUwolfKochanie
10443. aufsichtscanner, objet/genie a. töpfer. 10035.: g. an dieser stelle ungern zurückzunehmen, es klingt nach 1730 jedoch schon fast wie ironie, denn, isso…, das war nicht -das- was ich genau meinte. (001).

10445. weiterlesen? ici.


10456.1820.0604. grund:

hier wären jetzt untersuchungen anzustellen (hier sollten rosen stehen) über das medium in dem verankert das brot unser harrt. oben, unter aufsicht gescannt: aber man weisz das nie so genau – titel #5. vielleicht. kleiderordnung, was später BOA genannt würde an anderer stelle aber

ich kann die stelle nicht wiederfinden. hier sollten again rosen stehen. aber ich kann auch diese stelle jetzt nicht finden.

 

10431.envoyee

si mathias in the course of -going back- you overread this,

wollte ich nur (ich kenne diese geschichte wohl) (espresser felicitationes, salutes) por gagner prix wtf. ich hoffe, ihr kommt gut an wo auch immer und wir hören vonander, whichway anyway…

der text war wichtig, die stimme auch zu erheben neben (lyrischem, also wirklich -lyra- quark, der sonst zu hören war.) ich habe das öfter bemerkt, dasz von lefthandside nich wirklich aggressiv fortschrittliches kommt, sondern eher kirchenlieder…

dasz du auf deinem film nicht hängenbleibst, wünsch ich dir trotzdem, egal wie gut er dir gefallen mag. pasz auf dich auf und hör auf die tutorin, ich weisz das total distanzlos, aber comme je disais ich kenn die geschichte… alles gute, st.


10435.pingback

guten morgen j.,

ich weisz, es geht -noch- komplizierter; die einfachheit aber, sich einen namen, referenz just zu merken, die ich gerne genannt hätte im (zwischenmenschlichen nachhall) scheint niemand mehr in erwägung zu ziehen, wenn es darum geht, sich (bekannt zu machen.) also: kuck hier, da is (sound.) st.

10424.gk:mo.

es haften jedem einige erinnerungen am
-saftig roten kinn-, die es zu überwinden gilt. sich trennen von den ureigenen ansprüchen an (literatur) kann dabei helfen; und das schichten dieser erinnerungen zu (stapeln) von sehr gut bis mangelhaft reflektierten (leseerfahrungen) -im- gedächtnis erlaubt ihre unterscheidung in gesicht | kinn | &rot.


 

09391.envoyee

nacht georg,

ich weisz sowieso nicht, ob du jemals kuckst, aber

kurz mitteilung: dasz ich mich regelmäszig freue, immer wieder erneut deine bekanntschaft zu machen. wir sind beides arbeiter nehmich an in jedem sinne, deshalb gestalten sich keine ausufernden (abende) und ich würde gern (bewundern), wie du dann doch stets schaffst dich einem weiteren (abend) zu entziehen.

assoziation, darum hier: festival. lange tage. meine naja nichso, stattdessen habe ich jede menge vorbereitungen getätigt der heute usw. veranstaltung. ich musz das jetzt (hier) noch kurz (verfassen ist das falsche wort aber eben bemerken) weil ich, als ich eigentlich wedding umsteigen wollte in die ringbahn, die mich (nachhause) bringen wollte, nachdem das vom nachbarn promovierte konzert besucht war, irgendwie an -gerichtsstrasze- auf dem schild in der ubahn hängenblieb bzw. dieses mich dazu animierte, nochmal nach den resten des ilb zu kucken. aber hiers sense. ich wurde mit einem chickenwrap und einem tschechischen bier (nett vertröstet) und beschliesze also hiermit dann wohl auch meine

drauszenpost vom 19. internationalen literaturfestival berlin, nicht ohne doch noch hinzuzufügen, wie dankbar ich den verantwortlichen bin dafür, mich -bauarbeiter- doch noch irgendwie integriert zu haben, bildungsauftrag hinoderher. das wird ein link oder? oder. also forsche beizeiten nach den -bauarbeiter issues- und vielleicht wird dort weiter, vielleicht (elaborierter) über (bauarbeiter issues eben) (elaboriert.) soviel von hier, schön, dich gesehn zu haben. ende fahnenstange. alles gute, st.


09394.goodbyebooks

to not waste anyones time with further postscriptum i for the case you manage to get (here) express what i wanted to express, this time in clear text standard:

my question was: if you (or anyone of your publishers) understood to take the pack of blank paper with you in the end of the last day of the fair what would be the -deinstallation-. i deposed a box of blank sheets of a paper (which natalie mik asked for to her verwendung within the edition of -the invisible archive-) at the chair of U9, goodbyebooks. you was absent and i forgot to pass by again to explain this (donation.) (i do not asked here for getting thx but to in case you didnt take it with your stuff to picking it up myself the other day if not yet -in the bin-.) manman…, keiner spricht mehr meine sprache…


09394.telugu ping

hej ash…,

you maybe wondered if being here tempsentemps why nearly no messages. so: by now days is calm again after a couple of weeks of intense (deadline meet.) its halfpastsix and its dark outside which says its getting end of the year. yesterday was start of autumn, a phenomen that i like very much. i maybe pick some picktures today to proove berlin autumn, i have some place which i pass by on my way from the cemetary to a place for diner usw. situated near the schleuse im tiergarten, i spent there many hours of afterwork chilling. ill try to picture you today what i mean. if you anytime come here, we’ll sit there in smoking, promised.

this for the tuesdee morn, im off on bike. st.


09396.graum

hej micha/micha…,

obwohl ich nur (mir einbilden kann), euch hier zu (sehen), trotzdem, wie ich es eben mache, text an den graum.

ich habe ihn einmal (durchwandert) und stelle fest, dasz ihr, im gegensatz zu dem quatsch, den ich für mich nur meine zu machen, das alles wohl sehr ernsthaft betreibt. kannsein, dasz meine selbstwahrnehmung da nicht hinhaut, jedoch: irgendwie hat das hand und fusz bei euch, was ich nur immer wieder irgendwie improvisiere. diese geschichte hier ist eher zu einem sehr fluiden (komplex) geworden, mehr: agglomeriert (über das wort bin ich mir im unklaren) als dasz man zb. beim lesen/anschauen das gefühl bekäme, etwas (verläszliches, handfestes, -reales- eigentlich) vor sich zu haben, wie bei euch und eben den andern, die ich mir (hier, in diesem umfeld) einmal, nachdem die tage vorbei waren, angeschaut habe. viel zu spät natürlich, um das von der lektüre angeregte bedürfnis, diese menschen kennenzulernen, die hinter den geschichten stehen, in die tat umsetzen zu können statt an allen tischen, die mich (rein optisch) nicht angesprochen haben, immer wieder nur vorbeizulaufen. ich bin froh um die nachbarn und den (algorithmus) der das so zusammengestellt hat; es scheint so, als würden, trotz wirklich weniger kontakte, ein paar jdfs. noch fruchtbar werden können. (und wahrscheinlich würde ein höherfrequentiger (tiger? ächt?) austausch mich doch auch überfordern…)

was habe ich aber festgestellt (nach dem abschwiff…): eben eine sehr ausgereifte überlegte form am ende, also: produkt…, das, was übrigbleibt dem leser. unabhängig davon, dasz die (primaere), also die texte selbst, mich (ist aber naja unwesentlich) wirklich ansprechen, also mir gefallen. (sehr einfache worte hier.) nicht unwichtig in dem zusammenhang: dasz die vorgehensweise, den autor nicht zu nennen, natürlich stark anregt dazu, den zusammenhang innerhalb der texte zu suchen, also die stimmen zu extrahieren. find ich gut als auftrag. also no gender, no ethnie, no age…, was man aus namen evtl. alles lesen könnte. nur stimmen…; die dann zu hören, wenn es dazu wiedermal kommt, ich gerne eingeladen wäre. bis dahin, oder weiterem, st.


10403.telugu

hej ash…, guten morgen…,

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thursdee. water as well. ringbahn between jungfernheide-beusselstr. follow the trampelpfad. which is very ausgetreten, meme-si les zigane firespots.

was one of the last sun dayz, maintenant heres (monsoon.) i like that, summer has left the city a desert.

09377.

hej ash…, could be my compagnion tonight with the evening dans vieille crematoire, precise salle du colombariom. i feel at home…

go friend, tell when youre wake. were in autumn times…

09357.telugu pingback

good morning ash…, saw you -crossing ways- …; alles gut? weather first: seems like summer is last time fullforce demonstrating its will to persuade people of climate is changing for sure. saying last year was -exceptional- dry is no longer possible, its repeating. theres impact of -no rain- maintenant, old trees is dieing in the woods…; at the cemetary you can observe the (durability) of families of plants/trees/bushes by its order of making -die grätsche-. another family will be vanished next year…

you should if you at all are not occupied with missing deadlines really check out the wholelife network established. to me it seems none of the participants is really interested precise is not, without -it seems-. schade…, i wonder. thought of getting bit insight in their work, but no. i am myself not really active either, but -speaking into the hollow-…, jenesaispas…

well, coffee over, im on my bike…, would be nice to hear of india… st.

 

09301.envoyee

hej ash…, shabbath shalom…,

here the results, naja, not yet, mais the -work in progress- fyi in what im doing if bored: im happy to tell i have extracted 2,5l healthiest i hope juice of the fruits i collected yesterday +some glasses of jam of the rest of the maise which would be the squeezed berries. the super multitopf is still running under -high pressure- and getting the shit out of the mahonia which is i think the fruit-of-the-future. dont ask…

im glad you managed to the site and are bit of active, nestcepas. gives me reason enough to keep up with this. the site is (to me at least accessing from germany) not visible in the wordpress community which is good that way. feel free to share to people you trust or as i call -realavatares- cvd. people in the -realworld-. id loved to know the other folks from ada as well in here, but i didnt really communicate the idea. weeks is passing lentement and the academy becoming past.

ive finally made some contacts with the -responsibles- from kassel, that could help me with the project, the archive…, with which i actually applied for the academy. i wish i had more time to make some real progress in working on it. dresden had given me some rich energy and many ideas of what to do with the stuff which consists mainly of paperworks. but…, as soon as sommer had come, it slowly vanishes and new years not far… in autmun theres several literature projects at which i intend to be present as -rotefadenbuecher- in a more serious way than in the past. all is developing…; and by the way: if you can think of the idea to have for example some texts like the ones youd done in here published in the edition, tell me…, its simple way of producing some kind of chapbooks (schattendruck) which i carry with me when im -on the road- and get alway bit of revenue out of them…((you would get your deal…)), swap books of other authors, sell them…, invitations to drinks…, things like that. i have to establish a wider range of authors til autumn and its not easy to find people who dare to do this that amateur/independent way.

okay, this for that…, i have to take care of the -juicing-. alles gute, st.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

and: youre welcome to answer in here…, someday another post has to be opened if too much mb but til then here would be fine, nestcepas? nestcepas.


09305.2

got here? fine…; two more days of travail, two weeks in sverige is next. i say there will be fish…


#09315.com.berlin-liest

hej mara, hallo…; guten abend.

ich schreibe jetzt, in der hoffnung, du hast noch (fetzen) des letzten gesprächs im kopf, das wir im hof in der kurfürstenstr. führten. es wird jetzt, naja, nicht jetzt erst, aber doch endlich (für mich jdfs.) zeit, das projekt -parkhaus der dt. oper- etwas vorzubereiten. ich schreibe (eine version) dieses -briefs- entweder an alle, die ich irgendwie darin involvieren will, einzeln, oder, wie ich es in letzter zeit handhabe, ihr kriegt alle den link -zu dem brief- (was für eine seltsame methode…) zugestellt und hoffentlich nicht erst im spam. also wahrscheinlich eher so, dann brauch ich mich nicht überall zu wiederholen. —-> der brief ist umgezogen! >hierher.<


09337.telugu

hej good morning the ash…

since youre the hours ahead, youve maybe started with shabbes maintenant, im still to finish one day-of-the-week. i hope you have a-lot-of-things-to-do what 1 calls: scheisze-viel-zu-tun-haben…, a term that became a one-word once when to have scheisze-viel-zu-tun was an exeception and didnt really described how we lived between club and school. i thought about your -deadline- sujet again and came to realise, that its not just the thing with having -one- deadline, but the tiny little steps -to- that date, that really matter. one has to observe the multitude of sub-deadlines to be able to meeting the obermotz at the end of the level. i still hope youre occupied in a way that makes sense to you.

did you check out the network is running from the academy? if you join there, you will be pioneer yet, its not very -vivid-. ive the impression most of the people have really scheisze-viel-zu-tun and doubt them realizing the potential of there to working together…

09294. of avoiding content.

a single note left out at hand for the desirable (notice) of -acknowledgement- (a w-missing experience to the non-academic reader) prolongued my research in the field laboratoire des langues naturelles into uncertain futures. i simply could not wether define or just (imagine) its impact on the surrounding narrative scenery. i was looking for kommata. i was looking for strukturgebende elemente. nothing. the field was emptied of certainties. one would be to dress within seconds including to find appropriate objects to dress excluding any objects not sustainable. the periodic overtide. youre not allowed to leave the field in periods, which vary in terms of time space and known categories. but this is only the forecast…

08471.backspin: nora wagener.

prosakritik, erklärung der -menschenliebe- nora wageners

wahrscheinlich kein vielgelesenes buch. aber was soll das: als auftakt einer (würdigung)? nein. also nochmal.

wahrscheinlich ein deutlich zu wenig gelesenes buch. habe ich mir gedacht beim (lesen.) warum zum teuffel…; warum jetzt überhaupt einmal eine (kritik)? an -dem- ort? nu. ich bleibe in der primäre (habe ich so gedacht) und versuche ernsthaft, die (lesung) dieser autorin zu befördern. (über -advert rules- machich mir erstmal keine gedanken. jeder selbst schuld, wenn er, nachdem man ja überall kostenlos reinlesen kann, unzufrieden ist. die eröffnung hält alles ein.)

eigentlich wollte ich auch nur zwei zitate bringen:

„Alela würde das sowieso nicht auffallen, die glaubt bis in den Zahnschmelz ihrer Seele an das Gute im Menschen.”

und:

„Sie ist wieder in die Küche verschwunden. Alte Leute verschwinden dauernd in Küchen.”

Damit sind die zwei nebenfiguren, die kleine schwester und die oma, welche die gedanken der protagonistin die zeit über (ich will jetzt nicht das falsche verb verwenden: die hauptfigur -denkt- zwar viel so durch die gegend, aber eben echt -durch die gegend-, ohne irgendeine selbstbezogene affirmative teelichterne rauchverhangene/ weinschwangere (note), sondern sehr sehr, unterhaltsam. lustig.) (unterhalten also) beschrieben. sie unterhält sich eigentlich die ganze zeit mit den beiden aber eben mehr mit sich selbst. was, weil diese (figuren, ohne neben-) ein (im deutschen fehlt da ein weiteres wort für witziges) bild abgeben, über das -ich- mich jdfs. in der ubahn regelmäszig kaputtlache. das mein ernst. frau wagener produziert einen film im kopf mit allem was dazugehört; klamotten, einrichtung, straszen, -gewächse der natur und deren stimmungen-, nebst gebäck und musik. man sitzt dauernd in ihrem (kopfkinowasfüreinscheiszwort…) und das einzig verwunderliche ist nur, warum die protagonistin sich nicht die ganze zeit über ihre schwester und oma beömmelt. oder doch: sie tut es ja. nur eben in einer echt schrägen schroffen zynischen art, die ausgewachsenen, reifen humor (den man der jungen autorin damit zugestehen musz) zeichnet. die distanz der hauptfigur ist dann auch das moment, das diese (ferien auf dem lande) insgesamt total surreal erscheinen läszt; wenn die beiden (clowns eben) ihren komischen film schieben und E. teilnahmslos-autistisch sich dabei (aufnimmt) wie sie ihnen nahe sein will und es irgendwie nicht schafft. jdfs. bis dato. da bin ich, es ist ein -zu- kurzes buch, aber zuhause ist immer selber
(gelesen:) PRIMÄRE.

die zitate sind entnommen aus: – Menschenliebe und Vogel, schrei – von Nora Wagener; Op der Lay 166, hrsg. von Robert Gollo Steffen; (2011)


*lxmbg: wir standen in weiszen anzügen und ich, gelb, gegen einen rotgurt, wog nichtmal 60 kilo. aber so sind die regeln…

*das letzte packens wieder ein, in die kalte glut…

*is nur so, dasz das hier dann piept… und dann (häh?) wär papier doch schön…


9206. mai16 lcb: si tu le recu/trouvais… plus ambience ici. soir sombre…

09205. tschuldigung, ich versteh dich. auf dem friedhof mit sophie passmann.

als ich -den zur künstlichen heide verklärten forest- betrete, laufen die sprenger noch, klar, von gestern. der (bernd) hat -natürlich- vergessen sie abzustellen am feierabend. einmal in der woche geh ich früher, weil ich noch ein seminar habe, einmal musz er kucken, was noch zu tun wäre, zweimal hat er jetzt schon verkackt. in drei wochen. das ist kein schlechter schnitt für jemanden, den sophie auf jeden fall als…
aber da ist sie ja schon. schön. und nimmt ihre aufgabe ernst. sie habe sich vom (chef) breitschlagen lassen, ihren teil zur politischen meinungsbildung beizutragen, indem sie mir von 7.30-14.12, abzüglich pausen, erklärt

##wie alte weisze männer ticken.

– das bin ich, oder? ist meine erste frage, nachdem wir uns halb umständlich die hand gegeben haben (meine war noch beschuht und ich wuszte nicht, wie ich einigermaszen locker die clumsen auszöge -ohne- ein gentleman zu sein und zögerte deshalb, ihr vielleicht einfach den arm anzubieten, was man manchmal in solch einer situation tut). aber da war ich schon mittendrin und in kapitel 1, track 1, -sascha lobo- irgendwas zwischen einfachem arschloch und dem a-w-m. mein status reicht nicht, über irgendjemanden macht auszuüben, die darüber hinausginge, ihn+ anzuscheiszen, weil er die sprenger vergessen hatte. die heide schwimmt also schön. sophie auch. sie könne sich nicht entscheiden, ob jemand auch ohne macht ein altes weiszes arschloch zumindest genannt werden kann und ich bin froh, wenigstens das sein zu können als gegenüber. ich kann mich zwar an keinen sexistischen spruch erinnern, der von mir gekommen wäre, aber ich weisz, dasz ich (bis heute 14.12) nicht anerkannt habe, -von- sexistischen wahrnehmungen geprägt worden zu sein und erkenne deshalb ebenfalls an, das
– – überhebliche, arrogante, besserwisserische
– zu selbstsichere
– sich auf seinen privilegien ausruhende
– und vor allem ignorante, dies ignorierende -arschloch- lange zeit schon zu sein und wenn sie mir jetzt nicht helfen würde auch zu bleiben.
wie sie mir helfen könne, will sie wissen.
– schön, dasz du fragst, auf diese frage bin ich gut vorbereitet. und ob es sie störe, dasz ich einfach dauernd -du- zu ihr sage. ich kann mich oder konnte mich schwer daran gewöhnen, dasz die jungen leute vor etwa zehn jahren angefangen haben, mich zu siezen, wenn ich (in der literatur) unterwegs war. das oder die kamen mir ein biszchen wie eine reaktionär sagt man glaubich oder revisionistisch(e) eher front von grade mit dem abi fertigen spunden vor, die schon spiesziger waren als jene, die ihr studium grad beendet hatten…; und man bewegte sich immerhin in derselben (szene). naja, war nicht überall so… also; nein…, es störe sie nicht.
– okay, ein glück. also: ich erwarte von jemandem, der den a.w.m. erklärt,

#wie sie ticken

– dasz er zuerst anerkennt, dasz die möglichkeit besteht, er könne da nicht mehr raus aus der nummer? ist es das, was du meinst? ich bin nun mal ein mann und habe 1 penis&privilegien?
so ungefähr. sie habe selbst er vor kurzem gelernt, wie es ist, diese selbstwahrnehmung nicht verlassen zu können (sie nennt das beispiel alter leute, die keine digital natives sind und kein ipad bedienen können und das verstehe sie eben auch nicht, wie sich das anfühlt) und
– das habe ich verstanden. krass. aber darauf musz man erstmal kommen… wie kommst du darauf?
es folgt jetzt ein längerer monolog über auch empathie, die das problem zb. nicht lösen würde. es reiche nicht, sich in leute hineinversetzen zu können, wenn man die beweggründe für ihr handeln nachvollziehen will.
– ich habe also keine chance, euch fem
aber da hat sie mir schon mit dem laubbesen eins übergezogen, den sie sehr elegant schwingt. ich könne sie mir hier so sehr gut vorstellen, nur wüszte ich nicht, ob es ihr gelingen würde, waldmeister von labkraut zu unterscheiden und das disqualifiziere sie als meine ich sagte mal vorsichtig -assistentin- bei der unkrautbeseitigung in der waldabteilung. und damit hätte ich den (nagel ins schwarze getroffen? weisz nich, klang nach einem wilden versuch, mich zu einem sexistischen spruch über amazonen zu verführen…) und was zum teufel ich die letzten zehn jahre gemacht hätte…
– ich habe versucht, den bauarbeiter, der ich geworden bin, irgendwie in der literatur unterzubringen. nur leider will keiner von euch (watsch)
– nur leider will keiner überhaupt, der lesen kann, hören, was da unten passiert. sobald jemand lesen kann, gehört er ja nicht mehr zum sediment und es interessiert ihn/sie/er/sie/es dann ja nur noch, was (seine: ich solle auszerdem aufhören künstlich zu gendern, wenn ich das nicht ernst meine) peers denken und natürlich die gegner. alles darunter kriegt er ja nicht mehr mit…, also jedenfalls nicht in der primäre. oder sitzt eine von euch aktivistinnen bei aldi an der kasse? oder gräbt hier vor mir die gräber um, damit ich darauf pflanze (oder umgekehrt?) nein, glaub ich nicht.
– kommt jetzt keine watsche? hab ich was falsches gesagt?
nein, aber die ganzen andern ungerechtigkeiten, die daraus entstünden, dasz -wir- jetzt die sind, die ausgegrenzt, verwurstet, verhonepipelt einmal werden, interessierten nur -uns-. recht hat sie. das hab ich gelernt. -wir- sind das erste mal in der geschichte der menschheit nicht (hier: nur) die menschheit, sondern -nur- ein teil von ihr. eben männer. und diesen schritt müszte ich jetzt gehen, sonst gäbs schonmal ne watsche. ich gehe auch, aber nur zum kompost. und piss darauf, ehrlich. ich habe den kompost noch nie als kompost betrachtet, sondern einfach als eben den platz, wo man reinpinkelt. ich wuszte nicht, dasz er mich ankuckt als -der, der auf dem friedhof seine arbeit macht- statt einfach als den, der auf ihn raufpinkelt. ich meine, kompostierung wurde bisher unterschätzt, fementation allgemein. warum da jetzt ein -r- fehle oder soll ich mir schonmal vorsichtshalber eine…?
– reine nachlässigkeit. ich weisz auch nicht, ob das kompostbild funktioniert, vielleicht müszte man es doch umdrehn, verstehst du es?
wir wissen glaube ich zuwenig voneinander wirklich tiefgehend, als dasz wir schon sagen könnten, -wie der andere drauf- ist. ich weisz zur ersten pause zumindest, dasz sophie es nicht nur ernst meint, mir zu aufklärung zu verhelfen, sondern böse ernst, wenn ich nur so tue, als wenn ich ihre einstellung aus rein humanistischen beweggründen teile, in wirklichkeit es aber deshalb, weil sie mir einfach argumentativ überlegen ist. aber das hier ist auch der erste text, in dem ich mich wenigstens um eine (männlich-keusche) sprache bemühe, wenn ich versuche, ihren standpunkt, also den der WATSCH abzubilden.

#

als wir fertig sind mit stulle, kaffe, kippe…, klemm ich mir sophie wieder ins ohr und robbe weiter. mittlerweile sind wir bei kap. 4 glaubich, ich erinnere mich jdfs. an robert habeck in dem gang vor der stulle. bisher bin ich noch der meinung, ein feminist zu sein. ändern wird sich das nicht, nur die zuschreibung eben schwerer und -ich-
– aber du wolltest grad was sagen, oder?
– ja. darf ich jetzt mal unterbrechen deinen ich-flow?
– mach. mach doch.
– also: da is vielzuviel ich. das symptomatisch, merkst du, oder?
– ja mami.
– spacko.
– es hört ja keiner. darf ich dann nicht tausend ich sagen? sag doch auch tausend ich, sagt doch alle taus
– haust du dir jetzt selber eine runter?
ich nehme die kratze und mach das kurz. weisz nur nich genau wofür. ist das wirklich so männlich? die frauen der bücher der frauen sind auch immer im ich-flow irgendwie. okay, sind oft auch männer dann diese frauen -in- den büchern. aber es scheint ja dann nicht so schwer zu sein, diese perspektive einzunehmen, warum lebt ihr (watschn) die dann nicht aus? mein gott…
– aber schau, ich reflektier das, oder…
– ja super, bienchen…; nee, nich, kommschon; langsam…, echt ej…
ich merke, die viele natur wird ihr zuviel. ich häng aber eben den tag über hier rum und das färbt alles ein. ich habe angefangen, mit den toten zu reden…
– vielleicht solltest du das aber auch mal tun. eines haben die nämlich nicht kapiert: wenn es tatächlich nicht möglich sein sollte, (und sie beschränken sich da auf die qualität -hetero-, alle anderen normativen setzungen erkennen sie als -von heteros gemacht- an); also möglich (nicht) sein sollte, die heterosexuelle ausformung der geschlechteridentität als naja eben normal anzunehmen: was soll dann das ziel der menschheit mal gewesen sein, des homo sapiens s., auszer sich zu vermehren? sollte da mehr drin gewesen sein ursprünglich? sie denken da an so geistige entwicklungen udgl., doch allen diesen sei trotzdem gemein, dasz es zur (vermehrung) der vereinigung von männl. u. weibl. gameten bedarf. auch der schwule ist so gezeugt worden, sagen sie, auch thomas mann z.b. – und die kritik der homo usw. sexuell orientierten funktioniere nur von auszerhalb eines systems, das sich zuerst dadurch konstituiert, dasz männer mit frauen schlafen, ist also nicht immanent um dieses wort hier zu bemühen (meinen die toten und vergleichen diese mit der kritik von menschen am sozialstaat, die nur deshalb überhaupt etwas zu essen haben, weil es diesen gibt; eine kritik, die manchem jdfs. ungerecht erscheint, der nicht grundsätzlich in frage stellt, dasz ein leben auszerhalb von milch/honig per se ungerecht ist und eigentlich nicht ziel des menschseins.) das ziel, sich zu vermehren, kann auch nur aus der warte angezweifelt werden, also heute, dasz (überbevölkerung) zum tod der menschheit führt und eine gesunde verteilung von menschen die sich nicht vermehren und solchen die es tun, eher die normalität sein sollte. nur von dort aus könnten sie jetzt sehen, dasz auch -hetero- zu sein nicht normal ist und jeder dafür sich blöd gesagt genauso schämen sollte/ fragen könnte, ob irgendwas mit ihm nicht stimmt, der das für sich irgendwann feststellt. darüber haben die toten jdfs. nachgedacht…; ich sehe da jedoch zuerst die dunkle seite dieser ihrer auslegung der negation des (menscheitszieles vermehrung.) aber es ist schon wieder pause…

#09247. tschuldigung, war kurz weg.

sophie? häh? is die jetz einfach abgehaun? ich war doch nur vier wochen unterwegs…; hatte ein biszchen zeit, darüber nachzudenken, was sie mir (vor der pause) erzählte.
– kommst du jetz nochmal wieder?
– äh…, naja… ich dachte, wir wärn uns kurz einig geworden? war noch was? hast du das mit den frawn jetz kapiert?
– oue. denk schon. ihr seid garnich so, oder? seid nich sauer, oderso…
– nee. nich so doll jdfs. oder bzw. nich auf jeden.
– auf jeden!
– also treffen nochmal? aber nich hier, du weiszt, was ich meine…; die ganzen alten, diese dunkle belegung…; schlag mal was vor!
wir machen mit handschlag -über den gräbern- aus, uns an dem nächsten tag, wo ich merkte, ich nehme wieder überhand und wo sie merkte, sie kriegt zuviel von der jugend, uns doch hier zu treffen. am grab vom dr. benn. der hat auch zuviel gekriegt…
und dann ist die lektion zu ende und das eben war nur nachgeworfen, damit sie mir da nich verloren geht zwischen den ganzen toten. aber ich habe wirklich nachdenken können. in der PRIMAERE. zwischen lebenden. also drauszen. das wird sich hier verstreuen, denk ich, die frauen gehn zurück zu ihrn
scheisze sie hat mir doch noch ein watschn gegeben…, von ganz weit unten.

09155.hohlhandmusikalitaet

lieber georg,

liebe lehser (anm. d. red.: #1neologismus lesende allerlei geschlechts bezeichnend. anm. #2: wer #1 nicht versteht, braucht nicht weiterzulesen und -die hohlhandmusikalität- ist auch nichts für (ihn.)) für alle andern zum mithören, für Sie (rezension: groszartige komposition, meisterhaft ausgeführte wendungen, stilsicher, -unique-)…

okay, jetzt ernsthaft: Ihnen ist ein buch gelungen, das selbstbewuszt den (neugierigen) menschen, der auf der suche nach dem ist, was -nicht- plaudert, was -nicht- gefallen will, (unterhält, fordert, anspricht); was -nicht- versucht, es dem lehser durch die bedienung von hörgewohnheiten einfach zu machen. es ist – ein „widerständiges“ buch. man fliegt aus vielen versen mindestens einmal raus, glaubt kurz, sich verkuckt zu haben, sieht, dasz der satz stimmt, aber man in anderer, gewohnter lesarten den gang versucht hat, zu verfolgen, den der autor, das Ich… Sie… gehen. und staunt also…, wie sich so etwas ausdenken läszt. ich staune. bin begeistert von so fernliegenden ideen, die jemand von doch nur einer welt haben kann, der dann noch die gabe besitzt, diese aus einer vagen ahnung heraus in eine wirklich faszbare form zu heben. so komplex, dasz das buch (denn ein buch ist es, kein -band-) kurz behaupten kann, es -sei- seine welt und mehr gäbe es darin nicht; glaub mir, sagt das buch, hier steht alles, was du wissen muszt, versteh erstmal das.

naja. mir steht noch bevor, iblis, bruxismus, verschiedene werkzeuge, lykoi und lyapunow, özge, vielleicht auch fleschkresch und perückenbock oder abaddon, azathoth, shiina, shakarakiki, lyrikeriki und manches weitere (zu ergründen.) einigen hermeneutischen (entriegelungs)willen sollte man wohl mitbringen, um mit allen (bildern, bezügen, verweisen) etwas anfangen zu können. wer ein einfaches buch lesen wollte, hat sich vergriffen; aber was soll das, wer wollte nicht von einem autor auch an die grenzen des eigenen (weltverständnis) geführt werden, dabei immer aufgehoben in dem wohlwollenden, niemals, fast niemals zynischen oder abgehobenen ton seines (lyrischen Ich.)

die (gedichte soll man sie wohl trotzdem nennen) bilden eine erzählerische einheit, sind über III römische (teile) zu sieben thematischen (kapiteln) zusammengefaszt und in diesen vereinzelt unter titeln wie gegen […]; das schöne […]; wirbel […] zyklisch verbunden. die frage einer chronologie bleibt offen; „wirbel“ endet mit dem I. wirbel, atlas und aarti, wenn man das buch zuklappt und nur noch dem autor, der auf dem kopf steht, kurz winken will und sich bedanken für diese (ausweitung d. horizonts.)

lesen(kaufen!); schönes, schönes…, wirklich schönes buch in kookgelungener aufmachung. da fehlt keine stelle.


9156. da kommt grad ein lehserbrief in die redaktion: offengesagt, meint hier ein (verifizierter käufer), habe auch er sich noch nicht die mühe gemacht, alles bis zum verstehen hin zu erfragen, was der herr leß hier (erarbeitete). er möchte aber (durchaus meint er weiter) meine „leichtfertig ausgesprochene kaufempfehlung dahingehend korrigieren, als wir es hier mit einem buch zu tun haben, das vielleicht als (texteinfassung) allein gar nicht -gekauft- werden will, also begrenzend in dem rahmen, in dem dieser (text) daherkommt.“ er habe sich deshalb in die mühe begeben, einen anhang zu erstellen (welchen er an dieser stelle gern veröffentlicht sähe), um der leserschaft den umgang mit und die freude an diesen -lyrischen interventionen- etwas zu erleichtern.

9157. wir sind seiner bitte nachgekommen und verweisen auf unser archiv, wo wir unter dem stichwort „lesehilfen“ fusznoten u.a. zur lektüre der -hohlhandmusikalität- zusammenstellen. find your way, follow the trampelpfad. just take every street you came but the opposite way. so when we made a left, you make a right. alles klar?


09364.fb-pingback

(if you -dont- find a way back and still be curious about the flohzirkus, “theres plenty more where that came from.” just: find if you’re able to the -adresszeile- of your browser, delete everything before rotefadenbuecher and after .de and enter. you may not be well acquainted with the adresszeile yet, but I tell you it works. du kannst natürlich auch den einfachen weg über diesen link wählen, der dich mit rotefaden usw. vertraut macht. (find your way. follow the trampelpfad.)


09364.2

und: hier sollten rosen stehen, g.l.; so viele besucher, und das alles an meinem nichtgeburtstag…

09196. ich kann dich hören…

katharina mevissen, wagenbach, 2019. marginalien.


#9196. kap 1-5

ich fang dann mal an, k., mir (senf) zum (debut) auszudenken. gestern war -ich kann dich hören- von einem vagrant vermutlich im briefkasten (hinterlassen) worden, heute morgen kann ich schon sagen, dasz es mich umhaut. ich weisz, da ist eine (idiomatische diskrepanz) zwischen -umgehauen werden-) und dem schlaf dazwischen. vielleicht wird das verbum noch ersetzt.

bei dir (k.) musz man jdfs. bisher noch kein wort ersetzen, auch wenn ich mich manchmal frage, wie solche konstruktionen entstanden sind wie: (flächiger körperkontakt)…, ihnen scheinen oft irgendwelche wendungen aus dem englischen zugrunde zu liegen, was dazu führt, dasz man manchmal denkt, ein schlecht übersetztes buch aus dieser sprache vor sich zu haben. beim (deutlich lesen) jedoch sieht man, dasz du das ernst meinst und auch (unübersichtliche gefühle)… ächt ausgedacht ist und eben geil klingt. es entsteht 1 kosmopolitisches moment davon. man liest das alter der protagonisten heraus und das is cool, um in deinem jargon zu bleiben, der zwar auch meiner ist, aber das glaubt mir bald eh keiner mehr. als du geboren wurdest, bin ich schon aufs zweite gymnasium gewechselt und hätte langsam mit dem rauchen angefangen glaubich. (recurr. passmann, a.w.m., kap.2.). nur was weisz ich denn von deinem jargon…


#9197. kap 6-10

ich habe aufgehört, in dem buch wie in einem exemplar zur ansicht zu lesen. bringt nix. ich werde einfach eingepackt von der geschichte. k. erzählt eben, und ich höre zu. osman erzählt, elide in ihrer seltsamen sprache; ellas schwester. über jede begegnung zwischen luise und osman freue ich mich und noch mehr darüber, dasz nicht erzählt wird, was passiert nachdem die beiden oder während sie am fenster sitzen, rauchen… i wouldnt go so far as to das deutsche -knistern- hier schlegelhaft zu bemühen, aber es entspricht ungefähr dem, was man meint zu spüren zwischen den beiden und mehr nicht. ob osman wirklich (tatsächlich) ein mann ist oder junge oder doch ein weiblicher protagonist, ist eigentlich wurscht, luise würde auch als kerl durchgehen. wilma, einer der jungs aus der fuszballclique, die eingangs als spontanauftauchende (fans) des cellisten o. das konzertpublikum mit jungenssprüchen brüskieren, ist natürlich auch ein mädchen, man weisz es nur nicht. auch nicht, wie alt hier alle eigentlich sein sollen… verschwindet alles…


#9201. kap. 11-15

und, hammer: ich muszte nicht meine platten durchwühlen auf der suche nach der zitierten musik, nein: im anhang ist eine playlist, die sich bequem hören läszt. überhaupt fällt auf, wie angenehm wenig elaboriert über die musik, die exerzitien udgl. ausgeholt wird und statt künstlicher umschreibungen für höreindrücke attribute, die weitgehend in wetter, bauchgefühlen, erde allgemein und eher basalen (impressionen) gründen, verwendung finden. mag sehr subjektiv sein, aber mit lehm, niesel, sumpf… kann ich jdfs. viel anfangen wenn es um tiefe, unsichere töne geht. osman klingt überzeugend sarkastisch zynisch ironisch, wenn es um seine und musik generell geht.

zur spannung: das (gefundene) diktiergerät mag ein alter trick sein, aber er gelingt und ich bin auch (fieberhaft auf der suche nach aaa+ batterien,) um hören zu können, wie es weitergeht. o’s (geschichte) mit der mitbewohnerin luise (die jetzt glaubichs wirklich der einzige kerl in dem buch ist) trägt ein biszchen zur (befriedigung des voyeuristischen verlangens) bei und bleibt stets explizit vage… allgemein hätte ich mir bisher -noch- mehr rote bete gewünscht, etwa als: (…anfang einer geschichte, die dann auf jeden fall mit dem teufel endet… recurr. tim robbins pan aroma), aber auch so taucht sie, wie das salz, als mythisches motiv oft genug auf, um glauben zu können, k. kennte (ihre küche.)


#09226. ich bin immer noch nicht weitergekommen. das keine geschwindigkeit, oder? inzwischen bin ich mit fr. passmann fremdgegangen und habe angestrengt übers sediment-an-sich nachdenken können. ich wünsche mir von k. ein buch über mahler, soviel kann ich schon sagen…, über die sinfonie X. ich hä? habe da eine idee…


#09256. k: dich nochmal lesen zu hören heute, war wirklich schön. (so simpel kann ich mich selten ausdrücken, leider; aber es war -schön-. punkt.) ich hätte mir mehr luft gewünscht, okay…; aber da könnt ihr ja nix für. ich hoffe, das lesexemplar aber egal sonst würdest du ja hier nicht sneaken…; jdfs. bereue ich zwar, diesen schatz einfach so aus der hand gegeben zu haben, nur ist mir mein eigenes (horst) tauschbegehren dann doch, in anbetracht der wirklich groszen leistung, die du mit diesem buch vollbracht hast, etwas peinlich. wenn dus mir doch nochmal ausleihen willst, dann hast du mindestens eine idee davon, wies -hier- angekommen ist.

ich habs ein biszchen auswendig gelernt hoffich:

“elide …stand… in der wohnungstür…, und ihr gesicht sah aus, als hätte sie tagelang darin aufgeräumt.” für diesen satz musz man dein buch einfach lieben…

09261.lcb

3x der gong um halbelf. vielleicht schmeiszens mich jetzt endlich mal raus. ich kann mir kaum noch einbilden, -nicht- wahrnehmbar zu sein, auch wenn ich nicht weisz, was genau eine wahrnehmung hier sein sollte. als was denn mehr, als jemand, der (okkupiert.) die rotunde gottverlassene vor 1 noch immer sichtbaren (horizont) weil es (finnischer see wohl)

und im rücken und oben aber ich nicht: sprechen. languages. gelächter. vielleicht. hausgäste? auch irgendwo vermutlich, vertreut. aufbruch? aufbruch, okay… sonst muszich übers tor klettern wiedermal…

09251.adk

#1.

nein. ich klaue nicht.

#2.

nein, mein fahrrad ist das nicht.

#3.

nee, natalie kennich nich.

#4.לא אני לא photograph

#5.

havent we seen within the month?

#6.

#7.

yes i will, thx for naming it.

#8. paranoid reading, 0012

je ne suis pas sure si lya du gens a debout qui y habiter, mais je faisait etant polite un -ouvre les portes- ne connaitre du ziganes. dis moi. toujours blind end.

#9.

de avoir un ace. juis pas… de -gens parti-. de lopera wiesbaden parexample. ou nimporteou.


#10.

old zimmermann, dunno the wood. hard keys, maybe loyola somelikethat, me not. i really appreciated taken serious for what im real, not the invention of seat 24. lockers lookalike, and paradox is not symptomatic for

inventions of the circus. leave the eye and the keys, and no fun stuff within a 3min walk. i was visiting a friend round here, maybe huge family; his father kept the lagavulin in the standuhr, also hatte ihn dort

versorgt osä. ich muszte klingeln, to wakem up. i had to ring, one went london, one is at the debussy island. debussy? debussy. correct me… ->rachmaninoff<-


09252.adk.jun16

#1.

war noch was?

09224.out: call for collaboration

good morning aarkivista,

je suis a la recherche du qn qui veux fait un thesis sur environment/ca. -le cimetiere comme archive de la nature- et a besoin de collecter du data. je travails comme jardinier sur une c. a berlin et peux/voudrais bien d’avoir un possibilite/raison de etre occupe avec -feldstudien- pour (vous).
contacte via: ada-sub.rotefadenbeucher.de
meld dich, st.

09215.2 helmut: quick draft, sketch…


09217.2 archive of the living. methods.

texte complete and translated into scientific readability. text: helmut neundlinger.


Practical Perspectives on the Archive:
There are several layers of structure and systematic approaches, merely deriving from art history terminology, but also incorporating other aspects like gallery collections, individual collectors contributing, thematic extensions (artistic practices in cloys relation to political protest movement etc.).
It is important to understand that these systems cannot or even should not be replaced by an over-all meta-data-structure. There are possibilities/tools to integrate these singularities into a data network multitude. This is necessary for mining the subtexts, gaps, inconsistencies, and after all the untold aspects of the collection.
We would also strongly recommend a systematic representation of the sources, best done by a visualization through social network analysis. This tool would provide a still missing insight concerning the evolution of the collection and the contexts of the collector – following Bruno Latour’s definition of the actor: “An actor is someone who is brought into acting by many others.”
The archive should further try to establish a platform for communication with other archives, either through specific research projects or at least through forms of data linking.